Hasso-Plattner-Institut25 Jahre HPI
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12.06.2024

"Für mich ist das HPI ein großartiger Ort zum Studieren"

Interview mit HPI-Student Theo Klinke

Viele Studierende engagieren sich auf vielfältige Weise neben dem Studium für das HPI. Einer von ihnen ist Theo Klinke. Er steht kurz vor seinem Abschluss im Studiengang "IT-Systems Engineering" und bereitet sich derzeit auf das jährliche Bachelorpodium vor. Während des Studiums war Theo am Institut in mehreren Studierendenklubs aktiv und hat so einiges für seine Kommiliton:innen auf die Beine gestellt. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, was ihn motiviert und wie er Informatikstudium und Engagement unter einen Hut bekommt.

HPI-Student Theo Klinke
HPI-Student Theo Klinke

Hasso-Plattner-Institut: Theo, du hast dich in den vergangenen Jahren neben deinem Studium vielfach am HPI engagiert. Beim Digitalkolleg hast du Schüler:innen für die Welt der Informatik begeistert. Für den HPI Digitalblog warst du als studentischer Reporter auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung unterwegs und hast spannende Interviews geführt. Als Klubsprecher des Connect Klubs hast du die Connect Messe mitorganisiert und gemeinsam mit dem HackHPI Klub einen Hackathon auf die Beine gestellt. Hinzu kommen Aktivitäten für den Entrepreneur und den Aviation Klub. Wow! Was motiviert dich dazu, dich neben deinem Studium für das HPI zu engagieren?

Theo Klinke: Für mich ist das HPI ein großartiger Ort zum Studieren und das auch aufgrund der vielen Möglichkeiten, die wir Studierende hier haben. Ganz viele Events werden von Studierenden organisiert und geschaffen. Ich wollte Teil davon sein und dazu beitragen, diese Möglichkeiten des HPI mitzugestalten und zu verbessern. Studierendenklubs bieten auch tolle Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Studierenden aus verschiedenen Semestern, die außerhalb des Studiums noch andere Interessen teilen.

Der HPI Connect Klub ist ein Studierendenklub, der sich dafür einsetzt, HPI-Studierende mit Unternehmen zusammenzubringen und ihnen so einen frühen Karriereeinstieg zu ermöglichen. So können Studierende zeitig Kontakte knüpfen und Erfahrung sammeln. Um ehrlich zu sein, finde ich diese Idee so gut, dass ich Klubsprecher des Klubs geworden bin.

Bei HackHPI geht es wiederum darum, Studierende aus ganz Europa zu motivieren, reale Probleme zu lösen und sie zu ermutigen, eigene Projekte umzusetzen. Durch einen Freund kam ich in das Team für den HackHPI 2023. Zusammen mit Uli Prantz und Mathilda Heise habe ich dann das Team für den HackHPI 2024 geleitet. Dies war nochmal ein ganz neuer Schritt für mich mit vielen neuen Erfahrungen. Einen Klub zu führen ist neben dem Vollzeitstudium viel Arbeit. Glücklicherweise hatte ich immer Unterstützung von engagierten Kommiliton:innen.

HPI: Wie bekommst du Informatikstudium und Engagement unter einen Hut? Hast du einen Geheim-Tipp für gutes Zeitmanagement? ;)

Theo: Auf jeden Fall hatte ich immer einen sehr gut gefüllten Kalender und des Öfteren gab es auch längere Abende. Mein Kalender ist mein wichtigstes Tool und außerdem habe ich einen Backlog, in dem ich alle neuen Aufgaben und ToDos sammle. In meinem Kalender befinden sich alle Termine und Meetings. Damit habe ich einen guten Überblick, was an einem Tag ansteht und wann ich noch Aufgaben aus meinem Backlog erledigen kann. Spätestens am Abend vorher plane ich dann den nächsten Tag. Diese Methode hat für mich bisher sehr gut funktioniert. Außerdem war es immer wichtig, ein gutes Team zu haben. In den Klubs treffen sich Studierende aus allen Semestern, sodass man Aufgaben verteilen, gemeinsam erledigen und darüber hinaus noch eine gute Zeit haben kann.

Wir feiern 25 Jahre HPI!

In den kommenden Monaten lassen wir nicht nur die Erfolge der Vergangenheit Revue passieren, sondern werfen auch einen Blick auf die Highlights der Gegenwart und Zukunft des Instituts - auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #HPI25 und auf unserer Jubiläumswebseite: https://hpi.de/25jahre.html

HPI: Was hast du bei all deinen Aktivitäten gelernt, was du im Informatikstudium nicht lernst?

Theo: Während des Studiums sammeln wir bereits viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit in kleineren Teams bei verschiedensten Projektarbeiten. Um einen Hackathon in unserem Format für einhundert Teilnehmende zu organisieren, ist ein größeres Team nötig, wobei dann verschiedenste Aufgaben erledigt werden müssen. Dabei war eine Herausforderung, Aufgaben gut aufzuteilen, denn allein sind solche Projekte nicht umsetzbar. Hilfreich war es immer, ein Team mit unterschiedlichen Skills zu haben. So konnten wir die anstehenden Aufgaben nach Interesse und Wissen unter uns aufteilen. Gerade erstellen wir im Team HackHPI 2024, inspiriert vom Fachschaftsrat, HowTos, damit das nachfolgende Team alle Infos hat, um den nächsten Hackathon zu organisieren und noch besser zu machen. Außerdem habe ich an vielen Stellen feststellen können, dass immer noch mehr möglich ist, wenn wir noch mehr Kapazitäten in Form von Zeit oder Personen gehabt hätten. Da diese aber begrenzt waren, haben wir uns als Team auf die wichtigsten Dinge fokussiert.

HPI: Welche konkrete Aufgabe oder welches Event hat dir am meisten Spaß gemacht?

Theo: Mein Highlight war ganz klar der HackHPI 2024. Beim Event zu sehen, dass alles funktioniert hat, so wie wir es mehr als ein halbes Jahr lang geplant hatten, dass alle aus dem Team an einem Strang ziehen, war einfach großartig. Dazu haben die Teilnehmenden und die Partner des Events Feedback gegeben, dass sie eine tolle Zeit bei dem Event hatten, was das Ganze noch getoppt hat. Außerdem kamen großartige Ergebnisse in Form von Projekten und Prototypen heraus. Es gab seit mehreren Monaten vor dem Event keinen Tag, an dem ich nicht an HackHPI gedacht und wenigstens etwas Kleines dafür gemacht habe, aber es hat sich gelohnt! Es war eine geniale Zusammenarbeit! Es war eine großartige und einmalige Möglichkeit, super viel zu lernen und den HackHPI Hackathon auf ein neues Level zu heben.

HPI: Auf welches Achievement bist du besonders stolz? Und warum?

Theo: Ich bin wirklich stolz auf das ganze Team hinter HackHPI 2024 und gleichzeitig super dankbar. Es ist großartig, dass die neuen Prozesse so gut funktioniert haben, die wir uns überlegt haben. Sei es das neue Branding inklusive der neuen Webseiten oder die verbesserte bzw. neugestaltete Kommunikation mit den Teilnehmenden vom HackHPI 2024, sodass wir mehr Bewerbende als freie Plätze und auch gleichzeitig eine super geringe No-Show-Rate hatten. Es kam sogar ein Team, das auf der Warteliste stand und super motiviert war. Im Endeffekt hat dieses Team den Community Preis gewonnen. Ich bin gespannt, wohin sich HackHPI in den nächsten Jahren entwickeln wird!

HPI: Wie geht es nach dem HPI bei dir weiter? Hast du schon Zukunftspläne?

Theo: Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit und bin auch mit dem Bachelorprojekt beschäftigt. Dort beschäftigen wir uns mit Energiemessungen im Datacenter des HPI. In meinem siebten Semester geht es erstmal für ein Semester in die USA. Meinen Master möchte ich dann auch im Ausland machen, am besten in einem Programm, indem ich in verschiedenen Ländern studieren kann!

Lieber Theo, danke für das Interview und dein Engagement für das HPI!

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