Die Research Schools des Hasso-Plattner-Instituts bieten ein hervorragendes Umfeld für Doktorand:innen in den Bereichen Informatik und digitale Technologien. Am HPI profitieren die Promovierenden von einer engen Betreuung durch erfahrene Professor:innen und Postdocs, modernsten Forschungseinrichtungen und einem kollaborativen wissenschaftlichen Netzwerk.
Die HPI Research Schools vergeben laufend neue Vollstipendien an talentierte Nachwuchswissenschaftler:innen. Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.
HPI Research Schools
Die rasante Entwicklung digitaler Gesundheitstechnologien bietet weltweit nie dagewesene Chancen und Herausforderungen in den Bereichen öffentliche Gesundheit und Gesundheitswesen, Datenmanagement und Analytik in Prävention, Diagnostik, Schutz und Therapie. Die Research School “Digital Health” wird sich darauf konzentrieren, die nächste Generation von Führungskräften in diesem dynamischen Bereich zu fördern.
Die Research School “Foundations of AI" konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von KI-Methoden, einschließlich energieeffizienter und datenschutzfreundlicher Algorithmen, fairer und erklärbarer Entscheidungsfindung und mathematischer Theorien der KI. Während Anwendungen der KI zur Validierung dieser Innovationen genutzt werden, besteht das primäre Ziel darin, grundlegende Methoden und Theorien für gesellschaftliche Auswirkungen zu entwickeln.
Daten- und Informationstechnik umfasst das Sammeln, Integrieren, Bereinigen, Speichern, Verwalten und Analysieren von Rohdaten zur Unterstützung datenintensiver Anwendungen. Forschende in diesem Bereich entwickeln robuste, skalierbare Architekturen und Pipelines, um Rohdaten in zuverlässige, zugängliche Formate umzuwandeln, wobei sie Techniken wie Echtzeit-Streaming und Stapelverarbeitung nutzen. Diese Bemühungen bilden die Grundlage für fortschrittliche Analysen, maschinelles Lernen und KI-Anwendungen.
SeDiC hat sich zum Ziel gesetzt, die Herausforderungen des Datenaustauschs und der Datenverarbeitung in einem Netzwerk miteinander verbundener Systeme zu bewältigen. Dabei werden Skalierbarkeit, Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit berücksichtigt und Fachkenntnisse in den Bereichen Netzwerkarchitekturen, verteilte Systeme und Cybersicherheit kombiniert. SeDiC zielt darauf ab, innovative Lösungen zu entwickeln, die die sichere Kommunikation verbessern, die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberbedrohungen stärken und den Einsatz sicherer, skalierbarer und effizienter verteilter Systeme unterstützen.
Der Entwurf und die Implementierung moderner, praktischer und interessanter Softwaresysteme wirft eine Vielzahl von Forschungsfragen aus verschiedenen Bereichen wie Software- und Domain-Engineering, Systemmodellierung und -analyse, Anwendungsanpassung und -integration, Mensch-Computer-Interaktion, Sicherheit und Nachhaltigkeit auf.
Um für ihre Benutzer:innen nützlich zu sein und zu bleiben, müssen Softwaresysteme nicht nur die gewünschte oder benötigte Funktionalität in einer zugänglichen Art und Weise bieten, sondern dies auch in einer Art und Weise tun, die zu ihrem Anwendungskontext und ihren betrieblichen Beschränkungen passt.
Die Research School “Systems Design” stellt eine ansprechende Symbiose bewährter Forschungsrahmen dar, um diese Herausforderung zu bewältigen, indem sie die Standpunkte verschiedener Forschungsgemeinschaften integriert und einen vernetzten Ansatz für die moderne Informatikforschung ermöglicht. Sie baut auf einer 20-jährigen Geschichte auf und ist aus der Research School “Service-Oriented Systems Engineering” hervorgegangen.
Stipendien
Die HPI Research Schools vergeben jährlich Stipendien an junge Nachwuchswissenschaftler:innen. Die Stipendiaten genießen ein exzellentes Forschungsumfeld, eine enge Betreuung durch Professor:innen und Postdocs der Forschungskollegs, den Austausch mit vielen Kolleg:innen, die enorme Rechenleistung des HPI Data Labs und eine großzügige Reisekostenfinanzierung. Die Stipendien sind nicht einkommenssteuerpflichtig.
Wie bewerbe ich mich?
- Lebenslauf und Kopien der Zeugnisse/Transkripte
- Kurze Beschreibung des Forschungsvorhabens, möglichst mit einer Benennung des HPI Fachgebiets, an dem Sie gerne ihr Vorhaben durchführen wollen.
- Arbeitsproben/Kopien relevanter wissenschaftlicher Arbeiten (z.B. Masterarbeit)
- Empfehlungsschreiben
- Bewerbung per E-Mail an den Sprecher der jeweiligen Research School
Kooperationen
Ehemalige Research Schools
Die wachsenden Datenmengen in Wissenschaft und Industrie bergen viele Herausforderungen und Chancen. Data Science hat sich zu einer grundlegenden Disziplin in der Informationstechnologie entwickelt, die neue Erkenntnisse aus Daten ermöglicht und immer intelligentere Anwendungen erlaubt. Jedoch wird es immer schwieriger, große Datenmengen zu sammeln, zu bereinigen und bereitzustellen sowie komplexe Data Science Prozesse anzuwenden und zu verwalten. Angesichts dieser Herausforderungen ist die Disziplin des Data Engineerings ebenfalls grundlegend.
Das 2019 gegründete HPI-Forschungskolleg “Data Science and Engineering” vereint Doktoranden aus allen Bereichen datengestützter Forschung und Technologien, einschließlich skalierbarer Speicherung, Stream-Processing, Datenbereinigung, maschinelles Lernen und Deep Learning, Textverarbeitung, Datenvisualisierung, Digital Health und weiterer. Wir wenden unsere Forschung auf viele verschiedene Anwendungsfälle in den beteiligten interdisziplinären Forschungsgruppen an und arbeiten, wann immer dies möglich ist, zusammen.
Sprecher
Prof. Dr. Felix Naumann
Fachgebietsleiter Informationssysteme
Tel.: +49 331 5509-280
E-Mail: felix.naumann@hpi.de
Prof. Dr. Tilmann Rabl
Fachgebietsleiter Data Engineering Systems
Tel.: +49 331 5509-4881
E-Mail: tilmann.rabl@hpi.de
Der Entwurf und die Implementation dienstbasierender Architekturen werfen eine Vielzahl von Forschungsfragestellungen aus den Gebieten der Softwaretechnik, der Systemmodellierung und -analyse, der Adaptierbarkeit und Integration von Applikationen sowie der IT-Sicherheit auf.
Service-Oriented Systems Engineering repräsentiert die Symbiose bewährter Praktiken aus den Gebieten der Objektorientierung, der Komponentenprogrammierung, des verteilten Rechnen sowie der Geschäftsprozesse und berücksichtigt auch die Integration von Geschäftsanliegen und Informationstechnologien.
Mit dem Thema “Service-Oriented Systems Engineering” widmet sich die HPI Research School einer aktuellen Thematik, die ein besonderes Potenzial sowohl in der akademischen Forschung als auch in der industriellen Anwendung hat.
Sprecher
Prof. Dr. Andreas Polze
Fachgebietsleiter Betriebssysteme und Middleware
Tel.: +49 331 5509-220
E-Mail: andreas.polze@hpi.de
Prof. Dr. Robert Hirschfeld
Fachgebietsleiter Software-Architekturen
Tel.: +49 331 5509-220
E-Mail: robert.hirschfeld@hpi.de
Letzte Änderung: 28.05.2026, Mareike-Vic Schreiber