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Über die Schülerakademie zum Traumstudium

Porträt Rieke Hollenberg

Eigentlich wollte sie nicht aus ihrer Heimat bei Münster wegziehen. Doch die HPI-Schülerakademie hat Rieke Hollenberg so begeistert, dass sie sich für das Bachelorstudium am HPI in Potsdam beworben hat – mit Erfolg. Mittlerweile studiert sie im zweiten Semester. Im Interview erzählt sie, wie sie zur Informatik gekommen ist und was sie am HPI am meisten schätzt. 

Hasso-Plattner-Institut (HPI): Liebe Rieke, du studierst am HPI “IT-Systems Engineering”. In welchem Semester bist du und wie ist deine Woche am Campus so gelaufen? 

Rieke Hollenberg: Ich bin aktuell in meinem zweiten Bachelorsemester und hatte eine schöne Woche. Es ist immer sehr viel los und ich habe einige Gruppenarbeiten gemacht.

HPI: Du bist extra für das Studium am HPI nach Potsdam gezogen. Erzähl uns doch einmal, woher du ursprünglich kommst und wie es dazu kam, dass du dich für das HPI entschieden hast.

Rieke: Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Münster in NRW. Eigentlich war mein Plan immer, dass ich auch dort studieren möchte. Während meiner Schulzeit habe ich an zwei Schülercamps hier am HPI teilgenommen und war spätestens nach dem zweiten Camp dann aber so begeistert, dass ich unbedingt hier studieren wollte.

HPI: War das rückblickend die richtige Entscheidung? 

Rieke: Absolut. Mir macht mein Studium so viel Spaß, dass ich mich jederzeit wieder dafür entscheiden würde.

HPI: Warum hast du dich für Informatik entschieden? War es schon immer dein Traum-Studiengang oder wolltest du eigentlich mal etwas ganz anderes machen? 

Rieke: Als ich kleiner war, wollte ich Tiermedizin studieren. Ab der Oberstufe hat sich mein Interesse dann eindeutig in Richtung Informatik gewandelt. Ich habe zweimal am Bundeswettbewerb Informatik und dadurch auch an verschiedenen Informatik-Camps teilgenommen. Dabei hatte ich so viel Spaß am Programmieren, dass ich mir dann sehr sicher war, dass ich Informatik studieren möchte.

HPI: Was gefällt dir am HPI ganz besonders? 

Rieke: Mir gefällt der Campus sehr gut, weil er schön im Grünen gelegen und auch sehr gut ausgestattet ist, zum Beispiel mit vielen Lernräumen, in denen man gemeinsam arbeiten kann. Außerdem ist es ein sehr kleiner Studiengang, deshalb kennt man die meisten Kommiliton:innen zumindest vom Sehen und es gibt eine sehr gute Gemeinschaft.

HPI: Wie bewertest du die Qualität der Vorlesungen und das Bildungsangebot am HPI im Allgemeinen? 

Rieke: Aus meiner Sicht ist das Angebot sehr gut, mir gefällt vor allem auch, dass die Verteilung von Studierenden zu Lehrpersonal sehr gut ist. Es gibt viele Tutorien mit wenig Studierenden pro Tutor, sodass man immer einen Ansprechpartner hat und auch sehr gut Unterstützung bekommen kann.

HPI: Ist es am HPI leicht, Anschluss zu Kommiliton:innen zu finden?

Rieke: Ich würde sagen ja, wenn man anfängt zu studieren, gibt es die Erstitage, da kann man schon sehr gut Kommiliton:innen kennenlernen, die mit einem zusammen studieren. Aber auch das ganze Studium über gibt es verschiedene Veranstaltungen, bei denen man andere Studierende sehr gut kennenlernen kann, zum Beispiel bei den vielen Studierendenklubs.

HPI: Wie läuft der Bewerbungsprozess für das Bachelorstudium? 

Rieke: Die Bewerbung ist komplett online, man muss dafür einen Antrag stellen, das Abiturzeugnis und ein Motivationsschreiben hochladen und kann auch noch Qualifikationen hinzufügen, wenn man zum Beispiel schon einmal ein Praktikum gemacht oder an einem Wettbewerb teilgenommen hat. Auf der Webseite des HPI gibt es eine super Anleitung, wie man sich bewerben kann. 

HPI: Hast du Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung am HPI?

Rieke: Ich kann auf jeden Fall empfehlen, dass man sich nicht erst ein paar Tage vor dem Ende des Bewerbungszeitraums mit seiner Bewerbung befasst. Dann hat man genügend Zeit, alles in Ruhe zu machen und auch das Motivationsschreiben zu schreiben. Falls man von weiter weg herziehen möchte, ist es auch ratsam, sich sehr früh auf die Wohnheimplätze zu bewerben, da die Wartelisten dafür sehr lang sind. 

HPI: Du hast bereits erwähnt, dass du über die Veranstaltungen im Rahmen der Schülerakademie wie das “Fit For BWINF Camp” zum Studium ans HPI gekommen bist. Kannst du deine Erfahrung in den HPI-Camps kurz zusammenfassen? Warum würdest du Jugendlichen die Teilnahme an Formaten der Schülerakademie empfehlen? 

Rieke: Durch meine Teilnahme an den Camps konnte ich sehr viel über Informatik lernen und habe auch viele nette Personen getroffen. Zu einigen habe ich auch heute noch Kontakt und manche studieren inzwischen mit mir zusammen. Da die Camps von Studierenden des HPI betreut werden, kann man auch viel über den Alltag des Studiums erfahren und alle Fragen stellen, die man so hat. 

HPI: Hast du schon einen Plan, was du nach deinem Studium machen möchtest oder welche Richtung du einschlagen könntest? 

Rieke: Ich bin mir aktuell sicher, dass ich auf jeden Fall selbst Software schreiben möchte, aber in welcher Richtung, weiß ich noch nicht.

Vielen Dank für das Interview!