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Design for Good: Reflexionen zur GDTA-Jahreskonferenz 25

Rückblick: GDTA-Jahreskonferenz 2025

Wie die globale Design-Thinking-Community in der Türkei zusammenkam, um sich mit Transformation, Verantwortung und einer gemeinsamen Zukunft auseinanderzusetzen.

Am 18. und 19. September 2025 versammelte die Global Design Thinking Alliance (GDTA) ihre internationale Community an der Yaşar-Universität in Izmir, Türkei. Als zentraler Treffpunkt für Pädagog:innen, Praktiker:innen und Führungskräfte bietet die jährliche GDTA-Konferenz einen Raum für den Austausch von Erkenntnissen über die sich weltweit entwickelnde Praxis des Design Thinking. Die diesjährige Ausgabe brachte Transformationsexpert:innen, Pädagog:innen und Innovator:innen aus aller Welt zusammen, um drängende Fragen zu Führung, Kultur und gesellschaftlichen Auswirkungen zu diskutieren.

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„Design for Good” im Mittelpunkt der Agenda

Unter dem Leitthema „Design for Good” untersuchte die Konferenz, wie Design Thinking in Zeiten vielfältiger Krisen zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. In Podiumsdiskussionen und Workshops wurde die Rolle von Gemeinschaften bei der Definition von „gut” untersucht und betont, dass gute Absichten allein nicht ausreichen. Die Diskussionen reichten vom Entwurf verantwortungsbewusster Technologien bis zur Gestaltung von Transformationskulturen und kehrten immer wieder zu der zentralen Frage zurück: Wie kann Design einen sinnvollen, nachhaltigen Wandel fördern?

Beiträge der HPI d-school

Das Team der HPI d-school hat diese Gespräche aktiv mitgestaltet. In der Podiumsdiskussion „Design for Transformation” diskutierte Co-Leiterin Monika Frech mit internationalen Führungskräften von Transformationsprozessen darüber, was nötig ist, damit sich Organisationen auf einer tieferen Ebene verändern – über Strukturen hinaus hin zu neuen Denkweisen und einer veränderten Kultur. Ihre Kernbotschaft: „Wahre Transformation geschieht nicht zufällig – sie erfordert Mut, Absicht und Design.”

Am zweiten Tag leiteten María-José Juarez Rodriguez, Paola Hintze und Monika Frech einen praktischen Workshop zum Thema „Design for Good”, wobei sie Fallstudien zur Kommunikation während Naturkatastrophen verwendeten. Die Teilnehmenden untersuchten die Möglichkeiten und Grenzen von gut gemeintem Design, tauschten sich über bewährte ebenso wie über nicht gelungene Praktiken aus und reflektierten über die Verantwortung von Designern und Stakeholdern.

Ausblick

Die Konferenz machte deutlich, dass Design Thinking kein Selbstzweck ist, sondern ein Weg, um Unsicherheit in Chancen zu verwandeln. Ein in Kürze erscheinendes Konferenzbuch und ein Blueprint werden die Erkenntnisse von Izmir 2025 festhalten und den Weg für zukünftige Ausgaben ebnen. Da Indien 2026 Gastgeber der nächsten GDTA-Konferenz sein wird, setzt die globale Gemeinschaft ihre Reise des Designs für Transformation – und für das Gute – fort.

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