Sie blicken zurück auf ein Vierteljahrhundert am Hasso-Plattner-Institut und gehören zu den ersten Professoren am Institut. Seitdem haben sie die erfolgreiche Entwicklung des HPI mitgeprägt. Mit ihrer Forschung, ihrem Einsatz in der Lehre und ihrem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs haben sie Generationen von Studierenden begleitet und zahlreiche Kooperationen aufgebaut.
Prof. Jürgen Döllner, Prof. Andreas Polze und Prof. Mathias Weske haben anlässlich ihres Jubiläums HPI-Alumni, sowie wissenschaftliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zu einem Symposium in Hörsaal 3 eingeladen – unter dem Titel: "Future Trends in Systems Engineering".
Dekan und HPI-Geschäftsführer Prof. Tobias Friedrich würdigte in seiner Rede die Leistung der drei Professoren: "Alle drei haben jeweils in allen drei Säulen, in Forschung, Lehre und im Transfer Fundamentales geleistet." Er dankte den Jubilaren für ihren außerordentlichen Beitrag zum Aufbau des Instituts und wünschte sich, dass sie auch in Zukunft das HPI weiter prägen – und wenn nötig auch kritisch hinterfragen.
Prof. Weske wandte sich an die Gäste im Hörsaal. "Es ist schön, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen." Er erinnerte an die verschiedenen Entwicklungsphasen des Instituts, sowie an die Vision und die DNA des HPI. Dazu zählen die Forschung und Entwicklung komplexer IT-Systeme. Ebenso wie die Lehre, die am HPI im Zentrum stehe. "Unser Produkt sind die Graduierten. Das treibt uns an."
Prof. Döllner schaute in seiner Rede voraus. Die Erfahrung zeige, dass es nicht vorhersehbar sei, was in 25 Jahren alles passiere. "Wir sind gut beraten, uns deshalb immer wieder neu zu hinterfragen." Das Institut müsse auf neue Technologiesprünge, zum Beispiel durch die Künstliche Intelligenz, reagieren - und sich auch in Forschung und Lehre im Sinne der Studierenden anpassen.
Prof. Polze erinnerte sich bei seinen Ausführungen an die Anfänge, als der ehemalige sowjetische Präsident Mihail Gorbatschow mit dem früheren Außenminister Hans-Dietrich Genscher bei der Einweihung des Campus anwesend war. "Das war eine Zeit, in der der Mantel der Geschichte dieses Gelände umwehte." Er sprach die zahlreichen gemeinsamen Projekte mit Unternehmen an, u.a. mit SAP, IBM, mit der Deutschen Bahn. "Heute müssen wir definieren, wo die Arbeitsbereiche und Grenzen der KI liegen und uns dieser Herausforderung auch in der Lehre stellen."
In Fachvorträgen wurden anschließend zentrale Themen aus den Bereichen Computergrafische Systeme, Betriebssysteme und Middleware sowie Geschäftsprozessmanagement aufgegriffen. Der Blick richtete sich auf aktuelle Projekte und zukünftige Herausforderungen in diesen Forschungsfeldern. Ebenso bot die Veranstaltung auch Raum für persönliche Rückblicke auf ein Vierteljahrhundert HPI-Geschichte und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft.
Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch und danke für 3 x 25 Jahre HPI-Geschichte!