Herzlichen Glückwunsch! Das Potsdamer Startup koppla hat sechs Millionen Euro erhalten, um die Terminplanung im Bau zu revolutionieren. Die von HPI-Alumnus Lasse Steffen (auf dem Foto links) und seinen Mitgründern entwickelte Software soll Generalunternehmen, Generalplaner:innen und Architekt:innen in allen Projektphasen dabei unterstützen, ihre Terminpläne unter Kontrolle zu halten und Bauprojekte effizient und nachhaltig zu steuern.
Terminplanung im Bau neu gedacht
Mithilfe der Finanzierung will das B2B-SaaS-Startup die Produktentwicklung sowie Vertriebs- und Marketingaktivitäten ausbauen und das Team vergrößern, um den wachsenden Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Die Vision: koppla für noch mehr Unternehmen zugänglich machen und der gesamten Bauindustrie eine einfache und ganzheitliche Terminplanung in einem zentralen Tool ermöglichen.
Wir spüren eine starke Nachfrage nach Lösungen, die die Terminplanung und Steuerung von Bauprojekten vereinfachen und alte Tools ablösen. Mit den neuen Mitteln können wir unser Team weiter ausbauen und das Produkt voranbringen.
koppla-Mitgründer Lasse Steffen
HPI Ventures setzt weiterhin auf koppla
Die Finanzierungsrunde wird von der Venture-Capital-Gesellschaft Newion gemeinsam mit Brandenburg Kapital angeführt. Auch die Bestandsinvestoren Earlybird, Coparion und HPI Ventures (HPI Seed Fund GmbH) setzen weiterhin ihr Vertrauen in koppla. Weiterhin beteiligen sich vier erfahrene Business Angels an der Finanzierungsrunde: die Bau- und Immobilienexperten Martin Rodeck, Thorsten Krauß, Ingo Holz und Andreas Beckmann. Mit ihrer Terminplanungssoftware trifft koopla den Zeitgeist: Spezialist:innen-Tools im Bau sind auf dem Vormarsch. In den vergangenen Monaten erhielten zahlreiche weitere Startups Finanzierungen und bringen die notwenige Bewegung in die Branche.
Vom Studierendenprojekt zum erfolgreichen Startup
koppla wurde 2020 von HPI-Alumnus Lasse Steffen und den beiden Bachelorabsolventen Marco Trippler (Uni Potsdam) und Jerome Lange (HTW Berlin) gegründet. Die Geschäftsidee ist aus einem Projekt an der Uni Potsdam hervorgegangen. Mitterweile kommt die Software in rund 100 Unternehmen auf mehr als 600 Projekten zum Einsatz – mit einem Gesamtbauvolumen von mehr als 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Finanzierungsrunde war das letzte große Projekt des verstorbenen Mitgründers Jerome Lange. “Den Erfolg widmen wir auch ihm”, sagen seine Co-Founder.