Vorkenntnisse sind praktisch, aber noch wichtiger ist die Neugier
Während die meisten Studis Pause machten, wurde es für unsere Next Generation Techis spannend. Ihr Abenteuer: Das jährlich stattfindende Sommercamp.
Das Sommercamp ist eine Woche voller Workshops, Teamwork und Projektarbeit. Unsere HPI-Studierenden bringen sich dabei gleich doppelt ein: Mit ihrem Know-how bei den Workshops und mit ihren Projektmanagement-Fähigkeiten für die Gruppenbetreuung.
Wir haben mit Lisa Rüppner, Eventmanagerin der Schülerakademie, gesprochen und sie zu den Abläufen rund um das HPI-Sommercamp interviewt.
Hasso-Plattner-Institut: Wann startet die Planung für das Sommercamp?
Lisa Rüppner: Die Planung beginnt noch während des aktuellen Camps. Die Anfrage und Buchung für die Unterkunft müssen etwa ein Jahr im Voraus erfolgen. Davor muss ein Termin zusammen mit den Studierenden gefunden werden, was mit so viel Vorlaufzeit nicht immer einfach ist. Nächstes Jahr sind die Schulferien zum Beispiel sehr früh und die Prüfungszeiten spät terminiert. Da werden wir das Camp 2026 bereits im Juli ausrichten.
HPI: Gibt es Aufnahmekriterien oder Auswahlkriterien?
Lisa: Beim Sommercamp zählt für uns vor allem das Motivationsschreiben. Ein Kriterium ist aus Gründen des Jugendschutzes, dass die Teilnehmenden mindestens 16 Jahre alt sind. Wir versuchen mit dem Camp einen Eindruck von unserem Campus als ihrem künftigem Studienort zu geben. Daher eignet sich das Camp besonders für Bewerber:innen, die im folgenden Jahr ihre Abschlüsse schreiben. Die Ferienzeit ist für viele Jugendliche außerhalb von Berlin oder Brandenburg, die einzige Möglichkeit, uns in Potsdam zu besuchen. Wir achten besonders auf Bewerbungen aus weiter entfernten Bundesländern und auf deutschsprachige Auslandsbewerbungen.
HPI: Warum sollten Schüler:innen ihre Sommerferienzeit am HPI verbringen?
Lisa: Das Sommercamp am HPI ist einfach jedes Jahr ein unglaublich fröhliches und positives Erlebnis. Es ist die perfekte Gelegenheit seinem Hobby und seiner Begeisterung für Informatik bzw. IT nachzugehen. Man kann neue Anwendungen kennenlernen und in den direkten und familiären Austausch mit unseren Studierenden kommen. Und auch einfach viele Bereiche des HPI kennenlernen. Die Projektarbeit ist ein wichtiger Teil des Camps. Weit vorne steht insbesondere auch Spaß, Austausch untereinander und Finden neuer Bekanntschaften oder sogar Freundschaften. Oftmals treffen sich die Teilnehmenden später wieder und arbeiten an gemeinsamen Projekten weiter.
HPI: Was war dein persönliches Highlight beim Sommercamp 2025?
Lisa: Mein Highlight in diesem Jahr war, wie schnell sich die Teilnehmenden miteinander vernetzt haben und als Gruppe unterwegs waren. Zum Ende des Camps waren alle sehr offen und haben kleine Kulturunterschiede einfach liebevoll mit in die Präsentationen eingebaut. Etwas wovon viele Erwachsene noch etwas lernen können.
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