Ob beim Gründen, Forschen oder Netzwerken – das HPI lebt von seiner Community. Im aktuellen Mitarbeitenden-Interview erzählt uns David Hahn, Head of Entrepreneurship Program an der HPI Engine, wie seine Studienzeit am HPI seine Sicht auf Technologie, Bildung und Zusammenarbeit geprägt hat, welche Schwerpunkte die HPI Engine aktuell setzt und wie sich ein typischer Arbeitstag für ihn anfühlt.
Hasso-Plattner-Institut (HPI): David, du bist seit 2013 am HPI und hast hier auch selbst studiert. Was hat dich in deiner Studienzeit am meisten geprägt – und wie beeinflusst das deine Arbeit heute?
David Hahn: Das HPI war für mich schon immer ein besonderer Ort mit einer einzigartigen Community. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und hatten die Freiheit, Dinge auszuprobieren – eine echte Spielwiese für die Zukunft. Diese Erfahrung hat meine Sicht auf Technologie, Bildung und Zusammenarbeit geprägt und leitet mich auch heute noch bei meiner Arbeit an der HPI Engine.
HPI: Welche Schwerpunkte setzt ihr aktuell in den Programmen?
David: Unsere Programme lassen sich grob in zwei Arten von Lernformaten unterteilen: Formate, die unternehmerische Kompetenzen und wirtschaftliches Verständnis vermitteln, und Formate, die den Gründungsprozess praxisnah begleiten und vertiefen. So decken wir den gesamten Weg von der Idee bis zur Umsetzung ab. Kurz gesagt: Lernen und Machen gehen bei uns Hand in Hand.
HPI: Über 300 Startups sind bereits aus dem HPI-Ökosystem hervorgegangen. Gibt es eine Geschichte, die dich besonders inspiriert?
David: Mir fallen zwei ein. Zum einen voize, das ganz klassisch im Studentenwohnheim entstand – mit der Idee, die Pflegedokumentation für den eigenen Großvater im Heim zu erleichtern. Zum anderen Cula, ein Startup, das den Klimawandel mit technischen Mitteln angeht und CO₂-removal-Zertifikate trackt, um echten positiven Einfluss zu erzielen.
HPI: Wenn du einen typischen Arbeitstag an der Engine in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
David: Vielseitig, chaotisch, spaßig.
HPI: Mit wem – egal ob real oder fiktiv – würdest du gerne einmal einen Kaffee trinken und warum?
David: Mit Barack Obama. Er hat so viele Menschen getroffen, und so viele Geschichten zu erzählen. Es ist eine Klischee-Antwort, aber das soll mir recht sein …
HPI: Gibt es einen HPI-Wert, der dir in deiner Arbeit besonders wichtig ist?
David: Alle Werte sind zentral – aber, wenn ich einen herausgreifen müsste, dann den der gemeinsamen Problemlösung. Genau das macht für mich das HPI und die HPI Engine aus.