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Divya Bhadauria gewinnt ersten HPI Science Slam

HPI Science Slam Gewinnerin Divya Bhadauria hält ihren Preis in die Kamera.
HPI Science Slam Gewinnerin Divya Bhadauria

Fünf HPI-Forschende traten am Mittwochabend beim ersten HPI Science Slam in gemütlicher Atmosphäre gegeneinander an. Dabei hatten sie jeweils zehn Minuten Zeit, ihr Publikum von ihrem wissenschaftlichen Thema zu überzeugen. Im Anschluss haben die Zuschauer:innen eine Punktzahl vergeben.   

Gewinnerin des Abends: Divya Bhadauria mit ihrem Vortrag "To Err is Human, To Clean Divine". Sie berichtet von ihrer Arbeit an Datenbereinigung und beginnt mit einer Anekdote: 1999 machte die NASA Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. Der Grund: Während die NASA zur Flugkalkulation einer Sonde das Internationale Einheitensystem benutzte, arbeitete die Navigationssoftware mit dem imperialen System. Die Sonde ging verloren. Ein kleiner Datenfehler, doch das Chaos war perfekt. 

Divya beschäftigt sich mit allen möglichen Arten von Datenfehlern. Und damit, wie man mit Datenbereinigung gegen sie vorgeht. Um 'saubere' Daten zu erhalten, komme es dabei auf ähnliche Dinge an, wie bei einer guten Beziehung, scherzt sie. Zum Beispiel auf Klarheit und Kommunikation, indem man Daten auf Vollständigkeit prüft und für eine übersichtliche Dokumentation sorgt. Auf Geduld, indem man die Daten regelmäßig erneut bereinigt. Und darauf, die 'Red Flags' zu erkennen, also Anomalien und Trendänderungen zu beobachten.  

Über den ersten Platz freut Divya sich sichtlich und sagt: "Ich möchte vor Publikum sprechen und arbeite an meinen rhetorischen Fähigkeiten. Swinda [die Organisatorin des Abends] hat mich motiviert, an diesem Science Slam teilzunehmen, und ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe. Jetzt bin ich zuversichtlich, dass ich öffentlich sprechen kann."

Vielfältige Forschungsthemen

Wie divers die Forschungsthemen am HPI sein können, zeigen auch die Präsentationen der weiteren Beteiligten. Margarita Bugueño, Doktorandin am Lehrstuhl "Artificial Intelligence and Intelligent Systems", berichtet von ihrer Forschung an Graphen und wie damit lange, komplizierte Texte dargestellt werden können.  

Ewan Thomas-Colquhoun, Doktorand am Lehrstuhl "Digital Technology, Governance and Policy", spricht über digitalen Autoritarismus. Er erforscht, in welchen Ländern restriktive Gesetze zuerst auftauchten, bevor sie von anderen Ländern adaptiert wurden und möchte damit herausfinden, wer die Schlüsselakteure hinter der Ausbreitung digitaler Beschränkungen sind.  

Jan Enkmann ist Doktorand im Fachgebiet "Design Thinking and Innovation Research". Er entwickelt digitale Tools, die uns helfen können, an langfristigen Zielen festzuhalten und kurzfristigen Versuchungen zu widerstehen.  

Dennis Heine forscht im Bereich Digital Health und erzählt, dass das Verständnis und die Behandlung von chronischen Krankheiten häufig noch wenig datengetrieben ist. Er präsentiert ein Ökosystem zur personalisierten Erforschung der Erkrankungen unter Einbezug von patientengenerierten Daten, z.B. durch Wearables. 

Monika Frech, Leiterin der HPI d-school, führte durch den Abend, der mit einem gemütlichen Get-Together mit Snacks und Getränken nach der Siegerehrung seinen Ausklang fand. Der tolle Siegerpokal wurde übrigens vom Maker Universe selbst hergestellt! 

Der Science Slam wurde von Marija Petrovic und Swinda Krause vom Team der Academic Partnerships und dem Data & AI Cluster ins Leben gerufen, um HPI Masterstudierenden und Doktoranden eine Möglichkeit zu geben, ihre Forschung in einem lockeren, aber zugleich kompetitiven Umfeld zu präsentieren. Ziel ist es, die Forschenden darin zu bestärken, ihre Forschung greifbar und verständlich zu vermitteln.  

Dem Science Slam ging ein Workshop voraus, in dem die Beteiligten in Präsentationstechniken geschult wurden.

Die Teilnehmenden des HPI Science Slam 2025.
Die Teilnehmenden des HPI Science Slam 2025

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