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Potsdam wird zum Hub für Talente aus aller Welt

Prof. Hasso Plattner, Gründer der Hasso Plattner Foundation (links) und Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam geben sich die Hand. Prof. Günther hält eine Visualisierung des zukünftigen Wissenschaftscampus in die Kamera. Im Hintergrund ist Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs zu sehen.(Foto: Uni Potsdam/Kevin Ryl)

Es ist ein klares Bekenntnis zur Wissenschaftsfreiheit – und eine gute Nachricht für Studierende und Forschende aus aller Welt. Die Universität Potsdam erhält einen weiteren Campus: Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Landtags am Brauhausberg werden in den kommenden zehn Jahren herausragende Studien- und Forschungsbedingungen geschaffen. Gleichzeitig wird das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am Standort Griebnitzsee erheblich erweitert und zu einem international führenden Informatik-Institut ausgebaut – mit dem Ziel, die digitale Souveränität Europas zu stärken. Grundlage dieser umfassenden Entwicklung beider Standorte ist eine heute unterzeichnete Absichtserklärung zwischen dem Land Brandenburg, der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation

Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam: “Diese großartigen Entwicklungen erlauben es der Universität Potsdam, hochschulweit Lehr- und Lernwelten der Zukunft zu gestalten. Besonders am Brauhausberg und am Griebnitzsee werden ganz neue Formen des gemeinsamen akademischen Lebens und Lernens entstehen. Die von HPI und UP gemeinsam getragene Digital Engineering Fakultät wird sich zu einem weltweit sichtbaren Ort der Spitzenforschung in KI und Informatik weiterentwickeln. Am Neuen Palais und im Potsdam Science Park in Golm kommt nun endlich Bewegung in schon lange geplante Bauvorhaben. Außerdem werden wir gemeinsam mit der Landesregierung an der Beschleunigung von Berufungen und am Bürokratieabbau arbeiten. Für diese Impulse sind wir Hasso Plattner und seiner Stiftung sehr zu Dank verpflichtet."

Prof. Hasso Plattner, Gründer der HPF: “Mit dem neuen Campus am Brauhausberg rückt die Universität Potsdam ins Herz der Stadt – räumlich wie symbolisch. Zugleich erweitern wir das Hasso-Plattner-Institut am Griebnitzsee deutlich, um international führende Forschung und Lehre mit Fokus auf Künstliche Intelligenz zu ermöglichen. Gemeinsam senden wir ein klares Signal: für Bildung, Offenheit und Zukunftsfähigkeit. Europa braucht Orte, an denen Talente aus aller Welt frei denken, forschen und gestalten können – Potsdam wird ein solcher Ort sein.”

Das HPI ist bereits heute eine herausragende Institution für digitale Bildung, Forschung und Innovation. Es wird gemeinsam mit der Universität Potsdam zu einem Leuchtturm in der internationalen Wissenschaftslandschaft ausgebaut. Das HPI wird dazu weitere Studiengänge, internationale Kooperationen und Forschungsschwerpunkte insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz entwickeln. Im Kern des Wachstums steht stets die Informatik, deren Methoden auf weitere Forschungsdomänen angewendet werden – wie zum Beispiel Digital Health, Security sowie Business and Society. An der gemeinsamen Digital Engineering Fakultät des HPI und der Uni Potsdam werden dadurch Studierende ausgebildet, die nicht nur in der Lage sind, neue Technologien wie KI anzuwenden – sondern auch fähig sind, deren Weiterentwicklung zu befördern. Damit leistet das HPI seinen Beitrag zur Stärkung der digitalen Souveränität in Europa.  

Am Standort Griebnitzsee übernimmt die Hasso Plattner Foundation die bislang von der Universität Potsdam genutzten Flächen und Gebäude. Im Gegenzug stellt sie für die Uni Potsdam Ersatzflächen auf dem Brauhausberg zur Verfügung. Dort entsteht ein weiterer Universitätscampus – einschließlich der Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz. Die Fertigstellung beider Standorte ist bis spätestens 2035 geplant. 

Weitere Informationen gibt es in der gemeinsamen Pressemitteilung hier.

  • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Prof. Hasso Plattner, Gründer der Hasso Plattner Foundation, Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Prof. Oliver Günther, Präsident der Uni Potsdam (v.l.n.r.) auf dem UP-Campus Am Neuen Palais (Foto: Kevin Ryl)
  • HPF / Visualisierung teilweise auf Basis von Kartendaten © 2025 Google, GeoBasis-DE/BKG, Airbus, Maxar Technologies, Copernicus. Nur zur Veranschaulichung.
  • HPF / Visualisierung teilweise auf Basis von Kartendaten © 2025 Google, GeoBasis-DE/BKG, Airbus, Maxar Technologies, Copernicus. Nur zur Veranschaulichung.
  • Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg unterzeichnet die gemeinsame Absichtserklärung. Im Hintergrund sind Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Stifter Prof. Hasso Plattner zu sehen. (Foto: Uni Potsdam/Kevin Ryl)
  • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsdident des Landes Brandenburg (links) und Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in der Pressekonferenz (Foto: Uni Potsdam/Kevin Ryl)
  • Prof. Oliver Günther, Präsident der Uni Potsdam (links) und Prof. Hasso Plattner, Gründer der Hasso Plattner Foundation in der Pressekonferenz (Foto: Uni Potsdam/Kevin Ryl)
  • Potsdams Baubeigeordneter Bernd Rubelt, Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, HPF-Gründer Prof. Hasso Plattner und UP-Präsident Prof. Oliver Günther (v.l.n.r.)

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