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Top KI-Konferenz: Lukas Laskowski präsentiert Forschung

HPI-Doktorand Lukas Laskowski

"Es ist eine tolle Anerkennung für das gesamte Team und zeigt, dass unsere Forschung international relevant ist", sagt Lukas Laskowski.  

Auf einer der Top-Konferenzen im Bereich Machine Learning und KI ist er dabei: Lukas Laskowski. Auf der NeurIPS in San Diego (USA) präsentiert der am Hasso-Plattner-Institut promovierende Wissenschaftler die Arbeit mit seinen Co-Autor:innen. 

In dem Paper geht es um ein KI-Modell, das vorhersagen kann, welches Ereignis als Nächstes passiert und wann. Lukas hat vor allem bei der Evaluierung und Ergebnisanalyse mitgearbeitet. Hauptverantwortlicher des Projekts ist Felix Draxler, Postdoc in der Gruppe von Stephan Mandt von der UCI.  

Hasso-Plattner-Institut (HPI): Worum geht es in eurem Paper? 

Lukas Laskowski: Das Paper beschäftigt sich mit der Modellierung sogenannter Ereignisfolgen, also Daten, bei denen Ereignisse in einer zeitlichen Reihenfolge auftreten, etwa medizinische Behandlungen, Sensorwerte oder Transaktionen. Solche Daten enthalten häufig sowohl diskrete Informationen ("Patient erhält Medikament X") als auch kontinuierliche Werte ("Blutzucker = 92 mg/dl"). Bisherige Methoden tun sich damit schwer; unser Modell hingegen kann beides abbilden und ermöglicht damit realistischere Analysen. 

HPI: Wofür kann der Ansatz eingesetzt werden? 

Lukas: Der Ansatz kann überall dort eingesetzt werden, wo komplexe zeitliche Abläufe verstanden oder vorhergesagt werden sollen, beispielsweise in der Medizin, um Krankheitsverläufe vorherzusagen, oder in der Industrie zur Vorhersage von Maschinenausfällen. 

HPI: Wie bist du zu dem Projekt gekommen? 

Lukas: Ich bin während meines Forschungsaufenthalts an der University of California, Irvine, zu dem bereits laufenden Forschungsprojekt gestoßen. Dort habe ich vor allem bei der Evaluierung des Modells und der Analyse der Ergebnisse mitgearbeitet. 

HPI: Du hast für das Paper auch eine Zeit lang an der UCI geforscht. Was hat diese Zeit besonders gemacht?  

Lukas: Die Zeit an der UCI war für mich besonders, weil ich dort nicht nur neue Perspektiven auf Forschung gewonnen habe, sondern auch tolle Freundschaften entstanden sind und ich insgesamt eine sehr spannende Zeit hatte. Neben der Arbeit hatte ich auch viel erlebt, vom Surfen über Tennis bis zu einem Roadtrip nach Utah. 

HPI: Was bedeutet dir die Annahme bei der NeurIPS? 

Lukas: Es ist eine tolle Anerkennung für das gesamte Team und zeigt, dass die Forschung international relevant ist. Ich selbst forsche am HPI im Bereich Datenbanken und konnte durch dieses Projekt viel darüber lernen, wie KI-Forschung funktioniert und welche Schnittstellen zwischen beiden Bereichen bestehen. 

HPI: Worauf freust du dich am meisten bei der Konferenz?  

Lukas: Ich freue mich besonders auf den Austausch mit anderen Forschenden und darauf, zu sehen, wie neue Entwicklungen im Bereich KI auch die Datenbankforschung bereichern können. Außerdem ist es schön, Kolleginnen und Kollegen aus meiner Zeit an der UCI wiederzutreffen. 

Vielen Dank für das Gespräch, Lukas.  

Das gesamte Paper zum Nachlesen, gibt es hier.