Digitalisierung und Vernetzung beschleunigen den Wandel im Gesundheitswesen hin zu einer neuen medizinischen Praxis. Von personalisierter Medizin über Telemedizin bis hin zur KI-gestützten Diagnostik prägen neue Technologien zunehmend die Beziehung zwischen Patient:innen, medizinischem Fachpersonal und Gesundheitseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund fand am 25. und 26. März 2026 am HPI das zweite Digital Health Innovation Forum statt, das von Prof. Ariel Dora Stern und Prof. Lothar H. Wieler geleitet wurde.
Warum menschenzentrierte Innovation im Gesundheitswesen wichtig ist
Da Technologie im gesamten Gesundheitsprozess immer wichtiger wird, drängt sich eine Frage immer dringlicher auf: Wie können wir die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie so gestalten, dass sie einen echten Mehrwert für Patient.innen schafft?
Es ist entscheidend, die richtige Balance zu finden. Technologie kann Behandlung, Rehabilitation, Prävention und den Zugang zur Versorgung verbessern – aber nur, wenn sie auf echte menschliche Bedürfnisse eingeht. Hier kommt Design Thinking besonders ins Spiel. Indem es den Fokus zunächst auf die betroffenen Menschen legt, hilft es Teams dabei, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technologisch machbar, sondern auch sinnvoll, nutzbar und in der Praxis vertrauenswürdig sind.
Aus diesem Grund bot die HPI d-school am zweiten Tag der Konferenz einen Workshop zum Thema „Design Thinking und Co-Creation“ an. Der Workshop wurde von Flavia Bleuel, Monika Frech und Andrea Rhinow geleitet.