Der Schlüssel lag in Empathie und Wertschätzung. Das Team führte Interviews mit geflüchteten Menschen, sowohl Kiron-Nutzer:innen als auch Teilnehmer:innen von Präsenz-Sprachkursen. Die Gespräche zeigten: Viele Nutzer:innen fühlen sich allein gelassen. Sie wünschen sich klare Lernpfade, Feedback zu ihren Fortschritten und eine Community, in der gegenseitige Unterstützung möglich ist.
Aus diesen Einsichten entwickelte das Team einen Prototypen für das Kironeer Status System: Eine visuell ansprechende, gamifizierte Nutzerreise, die von "Beginner" bis "Volunteer" durch verschiedene Levels führt. Lernfortschritte werden sichtbar gemacht, Community-Engagement wird belohnt. Dies schafft einerseits eine klare Struktur, andererseits werden die Motivation der Studierenden sowie der Einsatz für ihre Bildungsziele wertgeschätzt.
Um den Austausch stärker zu fördern, können Lernende nach Abschluss aller Levels andere Nutzer:innen auf ihrer Lernreise unterstützen und bekommen für ihr Engagement ein Zertifikat.