Use Case

KI greifbar machen: KMUs treffen auf KI-Talente

Einführung

Wie bringt man KMUs und KI-Talente zusammen, damit echte Innovation entsteht? Das Team der Studierenden der HPI d-school entwickelte ein Konzept für ein kollaboratives KI-Transferlabor – samt interaktivem Chatbot, Matchmaking-Plattform und einem Raum, der Ideen in Lösungen verwandelt. Eine Reise durch Unsicherheit, Neugier – und jede Menge Aha-Momente.

Weitere Informationen

Challenge

Wie kann das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg (AISC) kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) effektiv mit Studierenden, Absolvent:innen und Startups mit KI-Kompetenz vernetzen, um gemeinsam maßgeschneiderte KI-Lösungen zu entwickeln? Die Aufgabe an das Studierendenteam lautete: Entwickelt ein Konzept für ein KI-Transferlabor, das Wissen zugänglich macht, Zusammenarbeit ermöglicht und dabei hilft, KI-Lösungen schneller zur Anwendung zu bringen – insbesondere für diejenigen, die bisher kaum Berührungspunkte mit KI hatten.

Ausgangspunkt

Künstliche Intelligenz ist ein zentrales Thema – und dennoch bleiben viele Potenziale ungenutzt. KMUs wünschen sich oft Effizienzgewinne durch KI, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Gleichzeitig gibt es Studierende und Startups, die brennen für echte Herausforderungen, aber keine direkten Zugänge zu realen Praxisprojekten haben. Das AISC möchte genau diese Lücke schließen – doch wie sieht ein effektiver, niederschwelliger und nachhaltiger Ansatz aus, um beide Gruppen zusammenzubringen?

Besonders herausfordernd: Auf Seiten der KMUs herrschen Skepsis, Unsicherheit und Unklarheit über Nutzen und Einstiegsmöglichkeiten. Auf Seiten der KI-Professionals mangelt es oft an Anwendungsfällen aus dem realen Leben oder Infrastruktur, um ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen.

  • KI Service Zentrum Berlin-Brandenburg (KISZ)
  • KI Service Zentrum Berlin-Brandenburg (KISZ)
  • KI Service Zentrum Berlin-Brandenburg (KISZ)

Aha-Momente

Das Team der Studierenden der HPI d-school startete mit tiefgreifender Recherche und zahlreichen Interviews mit Vertreter:innen aus NGOs, Verwaltung, Startups und dem Mittelstand. Schnell wurde klar: Es braucht mehr als nur technische Infrastruktur – es braucht Vertrauen, Sichtbarkeit, niederschwellige Einstiege und ganz konkrete Beispiele.

Durch intensive Co-Design-Sessions mit Studierenden, Startups und KMUs entwickelte das Team zwei zentrale Bausteine:

  1. Das AI-Collaboration Lab – ein Raum (physisch und digital), in dem KI-Studierende auf reale Problemstellungen aus dem Mittelstand treffen, sich registrieren, passende Projekte wählen und gemeinsam mit Partnerunternehmen Lösungen entwickeln können. Hier gibt es alles: von Projektbibliothek über Matchmaking bis hin zur Wall of Success mit Best Practices.
  2. Der KISZbot – ein interaktiver KI-Chatbot, der KMUs hilft, ihre eigenen Bedarfe zu erkennen. Niederschwellig, empathisch, aber auch informativ liefert er erste Analysen und vernetzt potenzielle Partner mit passenden Expert:innen.

Die Co-Design-Sessions führten nicht nur zu konkreten Prototypen, sondern auch zu einem tieferen Verständnis für die Wünsche und Sorgen beider Seiten – etwa dem Wunsch nach menschlicher Begleitung, klarer Kommunikation, Schutz sensibler Daten oder dem Bedürfnis nach persönlicher Motivation.

Impact

Die Konzepte von AI-Collaboration Lab und KISZbot wurden von Projektpartnern begeistert aufgenommen und fließen in die strategische Weiterentwicklung des KI-Servicezentrums (AISC) ein. Sie bieten eine konkrete Vision davon, wie Kollaboration zwischen Wissenschaft, Startups und Mittelstand in Zukunft aussehen kann – niedrigschwellig, vertrauensvoll und wirkungsorientiert.

Die Arbeit des Teams trägt dazu bei, die Demokratisierung von KI voranzutreiben und die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig entstehen neue Lern- und Innovationsräume für Studierende, die ihre Kompetenzen praxisnah einbringen können – eine echte Win-Win-Win-Situation für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Newsletter

Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte die neuesten Updates rund um die HPI d-school direkt in dein Postfach.

Hier anmelden

Weitere Anwendungsfälle

  • Use Case
    CO₂-Kompensation gilt als wichtiger Hebel im Klimaschutz – doch viele Menschen verstehen kaum, wie sie funktioniert. Studierende entwickelten ein spielerisches Format, das Mitarbeitende für Emissionen sensibilisiert.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Nachhaltigkeit
  • Use Case
    HPIdschool Use Case Ecosia Team 4 Planet Plates
    Was haben eine Suchmaschine und Essen miteinander zu tun? Studierende entwickelten für Ecosia ein Tool, das Anreize für klimafreundliche Ernährung schafft.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Nachhaltigkeit
  • Use Case
    Montessori - Plan M - MonteLab
    Wie können Kinder von Anfang an an der Gestaltung ihrer Schule beteiligt werden? In Neumarkt konnten Schüler:innen in einem kreativen Format ihre Montessori-Schule mitgestalten.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
  • Use Case
    Cradle to Cradle - Supermarket of the future
    Nachhaltig einkaufen neu gedacht: Teams der HPI d-school und Cradle to Cradle NGO entwickeln Konzepte für einen erlebnisreichen, transparenten Supermarkt der Zukunft.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Nachhaltigkeit
  • Use Case
    Mit der Würth Elektronik eiSos Gruppe entwickelten wir innovative New Work-Konzepte, deren Lösungsansätze im neuen Hightech Innovation Center am Unternehmensstandort in München-Freiham integriert wurden.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Innovation
  • Use Case
    Use case rethink vacuuming Robert Thomas AG
    Wie kann Staubsaugen einfacher werden? Studierende der HPI d-school entwickelten einen Prototyp, der durch Innovation, Hygiene und intuitive Handhabung besticht.
    • Academic Programs
    • Innovation
    • Design Thinking
  • Use Case
    Use Case Digitale Probierstadt Gütersloh
    Die Stadt Gütersloh suchte ein Konzept, um digitale Bildung zugänglicher zu machen. Ein Team entwickelte einen Prototyp, der Menschen an neue Technologien heranführt.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Digital Upskilling
  • Use Case
    Prototyp Hans
    Ein kalter Eingangsbereich ohne Orientierung und Arbeitsmöglichkeiten? Ein Team der HPI d-school entwickelte eine Lösung, die Bibliotheken moderner, funktionaler und einladender macht.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
  • Use Case
    Local Lab Potsdam
    Wie ein Team der HPI d-school mit frischen Ideen die Vision eines urbanen Innovationslabors für Potsdam entwickelte – und damit echte Stadtveränderung anstieß.
    • Design Thinking
    • Academic Programs
  • Use Case
    Wie ein KI-Labor und ein Chatbot KMUs und Startups verbinden – für echte Lösungen statt nur Buzzwords. Ein Projekt mit dem KI Servicezentrum Berlin-Brandenburg.
    • Design Thinking
    • Academic Programs
    • Künstliche Intelligenz
  • Use Case
    Policy Transformation Lab
    Mit der Investorengemeinschaft Teufelsberg KG entwickelten wir Lösungen zur Nutzung des Teufelsbergs. Am Ende entstand ein Konzept für ein Policy Transformation Lab, das politischen Wandel anregt.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Nachhaltigkeit
  • Use Case
    Simulation Routenführer
    Spontan nach Lübben – und dann? Eine digitale Schnitzeljagd macht das Erkunden der Stadt einfacher und spannender. Ein Team der HPI d-school entwickelte eine spielerische Lösung für Gäste und Einheimische.
    • Design Thinking
    • Academic Programs
  • Use Case
    Mann hält Smartphone
    Dienstwagen war gestern – moderne Geschäftsreisende brauchen flexible Alternativen. Ein Team der HPI d-school entwickelte eine App, die verschiedene Verkehrsmittel kombiniert.
    • Academic Programs
    • Design Thinking
    • Nachhaltigkeit
  • Use Case
    Prototyp
    Ein digitales Sparschwein für Kinder? Was als Idee für Jugendliche begann, entwickelte sich zu einem spielerischen Finanzbegleiter für die Jüngeren. Das Ergebnis: eine clevere Lösung mit echtem Impact.
    • Academic Programs
    • Design Thinking

Kontakt

Hast du Fragen? Wir helfen dir gerne weiter.