In Gesprächen mit jungen Menschen und Mitarbeiter:innen des Museums wurde klar, dass es eine Atmosphäre braucht, die Interaktion, Spaß und gemeinsames Lernen ermöglicht. Das Team entwickelte zunächst das Konzept „HackARTon“: ein kreativer Hackathon, bei dem junge Leute Kunst mittels IT-Skills auf innovative Weise gemeinsam entdecken.
Für die Weiterentwicklung der Idee nahm sich das Studierendenteam zum Ziel, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und Hemmschwellen für die Teilnahme an interaktiven Angeboten zu reduzieren. Daraus entstand ein Konzept, das es insbesondere jungen Menschen ermöglicht, sich in Teams mithilfe digitaler ebenso wie analoger Tools kreativ auszuprobieren. In Workshops zu Tape Art, digitaler Animation und 3D-Techniken werden Bezüge zu den Ausstellungen hergestellt und den Teilnehmer:innen gleichzeitig neue Skills vermittelt. Dem Studierendenteam war besonders wichtig, dass sich auch diejenigen angesprochen fühlen, die sich nicht als "Künstler:innen" sehen und sich von kreativen Angeboten daher meist nicht angesprochen fühlen.