Teva/ratiopharm wollte die agile Arbeitsweise anwendungsorientiert erlernen, Design Thinking erleben und implementieren, die internen Prozesse und Arbeitsweisen neu denken und die eigene Innovationsfähigkeit steigern. All diese Wünsche führten Teva/ratiopharm zu uns an die HPI d-school.
Daraufhin schulten wir ein siebenköpfiges, interdisziplinäres Team von Teva/ratiopharm in der Design Thinking-Methode am Unternehmensstandort in Ulm. Innerhalb von nur zwei Tagen erlebten die Teilnehmenden in einem maßgeschneiderten Workshop eine völlig neue Denk- und Arbeitsweise.
Program Lead und Design Thinking-Coach Marc Stussak begleitete das Team. In den Design Thinking-Prozess starteten sie mit einer Beispiel-Challenge: „Redesign the first-aid-experience for non-professionals“ – „Gestalte ein neues Erste-Hilfe-Erlebnis für Fachfremde“.
Eigens für Teva/ratiopharm konzipierten wir einen Design Thinking-Workshop. Die Teilnehmenden lernten die theoretischen Grundlagen und Inhalte der einzelnen Design Thinking-Phasen kennen und wendeten sie in Teamarbeit-Sessions praktisch an.
Zunächst galt es, ein gemeinsames Verständnis für die Beispiel-Challenge zu schaffen. Es bildeten sich zwei Teams, um reale Nutzer:inneninterviews an der nahegelegenen Universität Ulm zu führen. Die gewonnenen Erkenntnisse und Nutzer:innenbedürfnisse ermöglichten neue Lösungen. Die Teams entwickelten kreative Ansätze, um den Problemen und Bedürfnissen innovativ und nutzer:innenzentriert gerecht zu werden.
Mithilfe verschiedener Kreativmethoden kam das Team über „Konkretisierung und Visualisierung“ rasch zu einem einfachen, interaktiven und testbaren Prototyp.
Die Idee des „Erste-Hilfe-TrainingsTrucks“ war geboren, nahm Gestalt an und ging sofort in die Prototyp-Testphase. Zusätzliche Mitarbeitende von Teva/ratiopharm kamen als Tester:innen hinzu und gaben wertvolles und ungefiltertes Feedback.
Das Testszenario war besonders, da die Tester:innen bestmöglich in die Szenerie eintauchten, sie realistisch erlebten und darin interagieren konnten. Rollenspiele verdeutlichten das Nutzer:innenfeedback und halfen die Grundidee zu konkretisieren.