Seit diesem Aha-Moment bindet Sebastian Teams in Projekte anders ein. Bevor in der Dream Factory etwas in Eisen und Stahl gebaut wird, testen es die betreffenden Mitarbeitenden. Dafür gingen sie von Papierprototypen zu digitalen Simulationen über – ganz im Sinne des digital Leadership.
Als Sebastian mit diesem Vorhaben begann, musste er bei null anfangen und fand sich in der Rolle eines Visionärs wieder. Seine einzige Vorgabe war der verfügbare Platz vor Ort. Für die ersten Ideen verwendete er 2D-Skizzen der Grundstruktur. Er präsentierte sie auf Folien, um die verschiedenen Interessengruppen mit ins Boot zu holen.
2D-Prototypen eignen sich gut für den Anfang eines Projekts, können aber meist nicht die Komplexität mit allen Abhängigkeiten abbilden. Daher ging er zu einem 3D-Simulationsprototyp über. Die Nutzer:innen erfahren das zukünftige Gebäude dadurch intensiver und erhalten eine genaue Vorstellung. Zudem konnte er das Feedback aller Beteiligten direkt integrieren.
Sebastians Ziel ist es, Arbeitsabläufe direkt zu optimieren. Er führt Simulationsprüfungen durch und stellt sicher, dass alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette Hand in Hand arbeiten können. Es ist wichtig, die Prozesse und Berührungspunkte zu testen, bevor du die Struktur und technische Infrastruktur planst. Durch die Einbindung der betreffenden Mitarbeitenden von Anfang an entsteht eine dynamische Reise, der sich alle vollkommen verpflichtet fühlen.