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00/08 - Hochkarätige Internet-Forschung in Trier (5)

In einer Forschungsnachlese `99, dem TI-Wissenschaftstag, werden Forschungsprojekte des unter Leitung von Prof.

Christoph Meinel stehenden Instituts für Telematik e.V. vorgestellt, die im Jahr 1999 Aufnahme in das wissenschaftliche

Programm von sehr renommierten internationalen wissenschaftlichen Fachkongressen gefunden haben.

Der TI-Wissenschaftstag findet am 23. März 2000 ab 14 Uhr in den Konferenzräumen des Instituts für

Telematik in Trier statt. Einer der Forschungsberichte befaßt sich mit folgendem Thema.

Lock-Keeper und Informationssicherheit

Mit den Chancen des Internets wachsen auch seine Risiken: Nicht allein unberechtigte, räuberische Zugriffe

auf Firmennetze sind abzuwehren, auch unbeabsichtigte Preisgabe sensibler Daten ist auszuschließen. Kunden-,

Personal- oder Unternehmensinformationen müssen geschützt werden und dürfen "von außen"

nicht einzusehen sein. Insbesondere während des Datenaustausches zwischen eigenem Intranet und dem Internet

muß verhindert werden, daß ein unbefugter, krimineller Zugriff auf interne Daten erfolgt.

Am Institut für Telematik wurde eine neue Architektur zum sicheren Schutz gegen Online-Attacken aus dem

Internet entwickelt. Die Funktionsweise dieses sogenannten Lock-Keepers, der höchsten Sicherheitsvorgaben

bei vergleichsweise geringem Konfigurationsaufwand genügt, entspricht dabei dem Passieren einer Schleuse:

Zu keinem Zeitpunkt besteht eine direkte Verbindung zwischen den beiden datenaustauschenden Computernetzen. Online-Attacken

auf interne Unternehmensdaten sind somit ausgeschlossen. Die Lock-Keeper-Architektur wurden erstmals auf der internationalen

Fachkonferenz zur "Information Security and Cryptography - ICIS" in Seoul vorgestellt.

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