Hasso-Plattner-Institut
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18.04.2012

Potsdam. Am Hasso-Plattner-Institut (HPI) sind am heutigen Mittwoch, 18. April, führende Experten für Parallelrechenverfahren zusammengekommen, um über bisherige Ergebnisse von Forschungen im HPI-Spitzenforschungslabor "Future SOC Lab" zu diskutieren. Auch neue Projektideen werden erörtert. Universitäts-Präsident Prof. Oliver Günther und HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel begrüßten die Informatikwissenschaftler aus Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen. Die Experten beschäftigen sich mit der Optimierung von Geschäftsprozessen, mit dem Einsatz und der Verbesserung neuester Datenbanktechnologien sowie mit Themen rund um Cloud Computing, Adressierung und Sicherheit in Netzwerken, Video-Analysen, Molekular- und System-Biologie sowie Medizin.

Auf der Veranstaltung berichten unter anderem Experten des Potsdamer Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie über ihre Forschungen, für die sie die Infrastruktur des HPI-Spitzenforschungslabors nutzen. Es geht darum, auf der Basis mathematischer Modelle bestimmte Eigenschaften biochemischer Abläufe in Zellen zu berechnen. Dafür haben Wissenschaftler des HPI vorhandene Algorithmen auf die neu verfügbare Hardware angepasst und verbessert.

Ferner demonstrieren HPI-Forscher, welche intelligenten Erkennungsmethoden sie für komplexe Angriffe auf die Sicherheit von Netzwerken entwickeln. Sensoren, die solche Einbruchsversuche melden, und Sammler von Störungsprotokollen erzeugen mit Hilfe leistungsfähigster Hard- und Software Warnhinweise, die dann nach bestehenden Zusammenhängen untersucht werden. Das „Security Analytics Lab“ visualisiert solche Angriffszenarien mit verschiedenen Techniken.

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