Hasso-Plattner-Institut
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30.10.2015

Press Release

HPI: Erfahrungsaustausch zu offenen Onlinekursen plus Preisverleihung

Potsdam. Erfahrungen mit dem Einsatz von Onlinekursen für jedermann (Massive Open Online Courses, MOOC) tauschen am kommenden Donnerstag, 5. November, Wissenschaftler und Praktiker am Hasso-Plattner-Institut (HPI) aus. Beim openHPI-Forum, so der Titel der Veranstaltung, geht es um die langjährigen Tele-Teaching-Erfahrungen des HPI und die im Herbst 2012 gestartete Internet-Bildungsplattform des Instituts. Ferner stehen Anwendungsberichte der TU München, der FU Berlin und der Leuphana-Universität Lüneburg, aber auch der Konzerne SAP und Metro auf dem Programm. Beide Unternehmen sind erfahrene Anbieter offener Onlinekurse für Mitarbeiter und für externe Nutzer.

Die Referenten werden berichten, welche Ressourcen für MOOCs sowohl im Universitäts- als auch im Unternehmens-Bereich erforderlich sind und welche Wirkungen erzielt werden können. Die Veranstaltung endet mit einem Workshop, der den Teilnehmern die Vorteile eines eigenen Angebots im so genannten „MOOC House“ des Hasso-Plattner-Instituts vermittelt. Dabei handelt es sich um eine technische Plattform des HPI, unter deren Dach verschiedene Anbieter jeweils eigene offene Onlinekurse abwickeln können.

Für die kostenlose Teilnahme am openHPI-Forum, das am Donnerstag um 10.30 Uhr im Institut beginnt, kann man sich noch anmelden unter http://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2015/openhpi-forum.html. Ein Höhepunkt der Potsdamer Veranstaltung ist um 11.30 Uhr die Ehrung des Hasso-Plattner-Instituts als Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ dar. In der Kategorie Bildung liefere die Internet-Bildungsplattform openHPI „eine Antwort auf die Frage, wie Menschen verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichem Bildungsgrad mithilfe von kostenlosen Online-IT-Kursen fit für den digitalen Wandel gemacht werden können“, heißt es in der Begründung der Auszeichnung.

Bei der Wahl des Publikumssiegers im Wettbewerb der Innovationskampagne „Deutschland – Land der Ideen“ war openHPI auf den zweiten Platz gekommen. Für exzellentes Communications Design wird openHPI den German Design Award Special 2016 erhalten, wie der Rat für Formgebung mitteilte. Details unter http://gallery.designpreis.de/gdagallery/show/Project/openhpide.html.

Hinweis für Redaktionen: Bitte Teilnahmewunsch mailen an presse(at)hpi.de.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen zehn IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.