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24.03.2017

#HPI_log

4. CeBIT-Tag: Messerundgang in 18.000 Schritten

17.951 Schritte führten vorbei an Mixed Reality und autonomen Bussen - Isabel Amon und Tom Martensen aus dem HPI-Schülerklub berichten von Eindrücken, die bei einem Messetag mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entstanden sind.

Die HPI-Studierenden Isabel Amon und Tom Martensen führen Schülerinnen und Schüler aus ganze Deutschland über die CeBIT.

#HPI_log zur CeBIT 2017

Im HPI-Logbuch geben wir aus verschiedenen Perspektiven einen Einblick hinter die Kulissen unseres CeBIT-Auftritts:

Von Isabel Amon und Tom Martensen, Studierende und Mitglieder des HPI-Schülerklubs

An einem bewölkten und windigen Morgen stapfen wir erneut zum Messegelände. Heute finden unsere ersten Führungen für Schüler statt! Sie lassen auch nicht lange auf sich warten, bald schon tummeln sich die Schülerinnen und Schüler, die sich aus ganz Deutschland für unsere geführten CeBIT-Touren angemeldet haben, um den HPI-Stand. Noch sind sie fit und sehr gespannt auf den Tag.

Wir starten bei uns: Ein Willkommen an die Teilnehmer, gefolgt von der Vorstellung des Instituts und unseren aus Potsdam mitgebrachten Projekten. In zwei Gruppen machen wir uns danach direkt schon auf den Weg. Erste Station: der Stand des Fraunhofer Instituts. Wir (und natürlich die Schüler) werden über die mitgebrachten Projekte informiert: Visuell dargestellt ist der Prozess der Gesichtserkennung mit Machine Learning.

Danach stellt uns ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einige aktuelle Forschungsergebnisse sowie die Gewinnerprojekte des Wettbewerbs “Invent a Chip” vor. Zwei Jungs, 15 und 16 Jahre alt, haben mit Hilfe der Sprache VHDL ein Hardwareboard genau auf ihre Bedürfnisse angepasst - mit dem Ziel, dass niemand mehr den Schlüssel im Haus vergisst, bevor er es verlässt. Vor der Mittagspause dann noch zum Branchenverband BITKOM, bei dem die Schüler über Wege in IT-Berufe aufgeklärt werden.

Bildergalerie: Der vierte Messetag

Beim Mittagessen im Messerestaurant - die Schüler bekommen wegen der hohen Preise Verzehrgutscheine vom HPI - wird über die bisherigen Erlebnisse und Eindrücke diskutiert. Nach der Stärkung zu einem der größten Stände des diesjährigen CeBIT: Beim amerikanischen Unternehmen IBM werden Lösungen zur Cloud-Entwicklung und künstlichen Intelligenz gezeigt. Ein weiteres Highlight kam direkt danach: Wiedervereinigt mit der anderen Gruppe lassen wir uns mit dem autonomen Postauto durch eine Messehalle kutschieren. Dabei gibt es für jeden mutigen Mitfahrer originale Schweizer Schokolade. Ramon Müller, der technische Leiter der Ausstellung, stürzt sich sogar waghalsig vor den Bus, um die Notbremsung zu demonstrieren - während unsere Schüler im Bus sitzen.

Danach besuchen wir das SAP Young Thinkers Programm und erfahren bei „Deutschland Sicher im Netz“ alles über neueste Entwicklungen im Bereich IT-Sicherheit und Tipps für Jedermann. Ein Österreichisches Startup will uns ihr Konzept für neue Filter für Bilder nur im Austausch für ein Standfoto näherbringen, aber den Wunsch haben wir natürlich gerne erfüllt!

Gut 18.000 Schritte hat unser Schrittzähler gesagt. Wir finden, das reicht dann auch für heute! Die Füße tun weh, trotzdem haben alle ein Lächeln im Gesicht. Das freut uns sehr. Ein letzter Keks und die Schülerinnen und Schüler treten die Heimreise an.

Aus unserer Sicht hatten wir die schönste Arbeit an diesem Tag: Die 200 Luxemburger Schüler, die während unserer Abwesenheit den HPI-Stand besuchten, haben die Standbetreuer ganz schön auf Trab gehalten – während wir entspannt durch die Hallen gestreift sind.