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19.03.2017

#HPI_log


Standbezug: Eine Odyssee von Potsdam nach Hannover

Die HPI-Studenten Tom Lichtenstein und Finn Klessascheck sehen die CeBIT als Abenteuer. In ihrem Logbucheintrag berichten sie über den Samstag vor der CeBIT und einem Kampf mit den Naturgewalten, der Parkplatznot sowie einer botanischen Herausforderung.

HPI-Studenten auf der CeBIT
Nach einer Abenteuerfahrt von Potsdam nach Hannover sicher am HPI-Stand in Halle 6, E18 angekommen: die HPI-Studenten Finn Klessascheck (l.) und Tom Lichtenstein (r.).

#HPI_log zur CeBIT 2017

Im HPI-Logbuch geben wir aus verschiedenen Perspektiven einen Einblick hinter die Kulissen unseres CeBIT-Auftritts:

Von Finn Klessascheck und Tom Lichtenstein, Bachelorstudenten am HPI

Für uns Studenten im Messeteam des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) bedeutet die CeBIT nicht zuletzt auch ein bisschen Abenteuer – daher war der zweite Tag des Aufbauwochenendes alles andere als langweilig. Es begann mit einer Odyssee im HPI-Bus: Zuerst standen wir beim Beladen des Wagens vor verschlossenen Türen, da uns entgangen war, dass am Wochenende andere Schließzeiten am HPI gelten. Nachdem diese Hürde gemeistert war, folgte eine von Windböen beeinträchtigte Fahrt nach Hannover. Bei der Größe des Fahrzeuges und der nicht gerade aerodynamischen Bauweise des Kastenwagens ist es leicht, sich vorzustellen, wie wir uns anstrengen mussten, um die Spur zu halten und den orkanartigen Winden auf der A2 zu trotzen.

Nach mehr als 100 Kilometern im Kampf mit den Elementen erreichten wir das Messegelände. Dort wartete bereits die nächste Aufgabe auf uns: die Parkplatzsuche. Die ersten Versuche scheiterten schlicht an abgesperrten Parkzonen. Schließlich ließ uns aber ein freundlicher Wärter passieren und wir durften das eigentliche Messegelände befahren, wo wir schockiert feststellen mussten: Parkplätze sind am Aufbauwochenende außerordentlich rar gesät. Wir umrundeten mehrfach die Messehallen, mussten begrenzt rücksichtsvollen Transporterfahrern ausweichen, aber fanden schlussendlich einen Platz – genau vor dem Eingang zu unserer Halle 6.

Bildergalerie: Der CeBIT-Stand des HPI in voller Blüte

Nun lieferten wir die letzten für den Stand benötigten Materialien ab, und hatten Zeit, sowohl unseren eigenen als auch die benachbarten Stände zu inspizieren. Die meisten sind außerordentlich interessant und schon relativ weit aufgebaut, es gibt hier und da aber noch einige, bei denen scheinbar der Sonntag der intensivste Aufbautag wird. Unser Stand in Halle 6, E18 befindet sich auch in relativ illustrer Nachbarschaft: Die Stände des Saarlands, Bayerns, Nordrhein-Westfalens und des letztjährigen CeBIT-Partnerlandes, der Schweiz, umrahmen uns. Es ist interessant zu sehen, wie sich alle Stände über das Wochenende hin entwickelt haben.

Der Aufbau unseres Standes verlief grundsätzlich reibungslos, und nichts steht einer erfolgreichen Messe entgegen. Die einzig größere Komplikation war botanischer Natur. Unseren Stand ziert ein meterhoher Baum, der das HPI-Motto "Gemeinsam wachsen" illustriert. Als ein mittelgroßer Ast des Baumes abbrach, mussten die im Baum hängenden Würfel auf andere Äste verteilt werden. Dann war auf der Messe Feierabend, was nicht heißt, dass das Abenteuer vorbei war.

Als wir versuchten, den HPI-Wagen in Hannover sicher unterzubringen, stellte sich leider heraus, dass beim Bau der Parkhäuser anscheinend niemand an Kleinbusse gedacht hatte. Zu niedrige Durchfahrten und zu enge Kurven brachten uns schließlich dazu, das Hotelpersonal um Rat zu fragen – und so steht der Wagen in unmittelbarer Nähre zu unserer Unterkunft auf einem befahrbaren Parkplatz.

Der Abend wurde traditionell mit einer großen und köstlichen Pizza abgeschlossen. Angenehm gesättigt schauen wir nun einem neuen Abenteuer entgegen: der CeBIT-Woche.