Hasso-Plattner-Institut
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20.09.2010

Als eine von sieben Forschungseinrichtungen in Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) den neuesten Single-Chip Cloud Computer von Intel zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser Forschungsprozessor integriert mit Intel-Architektur in einem einzigen briefmarkengroßen Siliziumchip 48 Rechenkerne. Informatikwissenschaftler des HPI wollen in den nächsten Monaten für den Intel SCC ein Linux-Betriebssystem maßschneidern, das fehlertolerant ist. Mit dem Test-Chip arbeiten insgesamt rund 44 Forschungseinrichtungen in Europa, darunter zum Beispiel die ETH Zürich, und etwa 100 weltweit. Dazu gehören etwa auch die US-Universitäten in Berkeley und Illinois sowie Microsoft Research.
Die Untersuchungen um den Hardware-Prototypen, der ganz frisch aus dem Labor des Weltmarktführers kommt, sind eingebettet in die Forschungen im Bereich der service-orientierten Software-Systeme. Ziel ist die Entwicklung von Software, die sich passend auf die nächste Generation von Mehrkern-Prozessoren einstellt. Zur Unterstützung dieser Forschung hat das HPI im Juni diesen Jahres ein Spitzenforschungslabor für Hochleistungsrechenverfahren ("Future SOC Lab") in Betrieb genommen. Darin soll das optimale Zusammenspiel zukünftiger Mehrkern-Rechnerarchitekturen mit moderner, paralleler Software untersucht werden.

Weitere Informationen in der aktuellen Pressemitteilung.