Hasso-Plattner-Institut
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05.01.2011

Potsdam. Einen tiefen Einblick in Europas erste Innovationsschule für Studenten, die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts, können interessierte Besucher am 12. Januar nehmen. Von 12 bis 17 Uhr ist das Innovationslabor in der Potsdamer August-Bebel-Str. 88 (seitlicher Neubau) zu besichtigen. Gäste haben die Möglichkeit, dort brandneue Innovationsprojekte sowie die kreative Atmosphäre und spezielle Kultur kennenzulernen. Studenten, Dozenten und Mitarbeiter zeigen dabei, wie an der HPI School of Design Thinking neue Ideen entwickelt werden. Die Aufgabenstellungen stammen aus Wirtschaftsunternehmen oder gemeinnützigen Initiativen. „Design Thinking“ ist eine Innovationskultur, die es ermöglicht, komplexe Problemstellungen aller Lebensbereiche in kleinen multidisziplinären Teams systematisch zu lösen.

Studenten aller Fachrichtungen können sich noch bis zum 28. Februar für das ein- oder zweisemestrige Zusatzstudium an der HPI School of Design Thinking bewerben. Durch die Erhöhung der Zahl der Studienplätze im vergangenen Herbst können 80 neue kreative Querdenker für den Start im Sommersemester aufgenommen werden.

Das Erfolgskonzept stammt ursprünglich von der Stanford University. Dort hat die kalifornische Schwester-Einrichtung (Hasso Plattner Institute of Design at Stanford, kurz „d.school“) fünf Jahre nach Tätigkeitsbeginn ebenfalls ihre Kapazitäten erhöht. Verbindendes Element zwischen Potsdam und Palo Alto ist auch ein gemeinsames Forschungsprogramm. Es soll dazu beitragen, Innovationsprozesse mit allen Einflussfaktoren von Grund auf zu analysieren und zu verstehen.

 

Hinweis für Redaktionen: Interessenten an dem Tag der offenen Tür werden um eine Online-Voranmeldung gebeten. Informationen zu Bewerbungsmöglichkeiten für Studenten und Dozenten gibt es auf den Seiten der HPI School of Design Thinking.

 

Hintergrund zur HPI School of Design Thinking

Das ein- oder optional zweisemestrige Zusatzstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg (S-Bahnhof Griebnitzsee) richtet sich an Studierende, die sich in der letzten Phase ihres Diplom-, Master- oder Promotions-Studiums befinden oder kürzlich ihr Bachelor-Studium beendet haben. Pro Semester werden höchstens 80 Studierende angenommen und in der nutzerzentrierten Innovationsmethode Design Thinking ausgebildet. Die Ausbildung erfordert zwei Präsenztage in Potsdam pro Woche. Der erfolgreiche Abschluss wird den kreativen Querdenkern mit einem Zertifikat des renommierten Instituts bescheinigt. Modell hat die berühmte „d.school“ der US-Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley gestanden, das Schwesterinstitut des Potsdamer HPI. Revolutionär an der neuen akademischen Zusatzausbildung ist, dass sowohl die vier bis sechs Studenten pro Lerngruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus ganz unterschiedlichen Disziplinen kommen. Den Design Thinking-Studenten stehen als Lehrende im laufenden Wintersemester 35 erfahrene Professoren, Doktoren und Assistenten aus verschiedenen Fachbereichen der Wissenschaftslandschaft in der Metropolenregion zur Seite. Hinzu kommen 14 Mitarbeiter der HPI School of Design Thinking.

 

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