Hasso-Plattner-Institut
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07.10.2013

Telle Whitney, President Anita Borg Insitute (l.) und Alan Eustace von Google (r.) mit den drei Preisträgerinnen Shikoh Gitau, Unoma Okorafor und Violette Uwamutara (v.l.n.r.).

Die kenianische HPI Research School-Absolventin Dr. Shiko Gitau hat den Change Agent ABIE Award des Anita-Borg-Instituts für ihr herausragendes Engagement bei der Förderung afrikanischer Frauen in der Informatik erhalten. Der von Google gestiftete und mit insgesamt 10.000 US-Dollar dotierte Preis wurde der Wissenschaftlerin im Rahmen der IT-Messe für Frauen „Grace Hopper. Celebration for Women in Computing“ am 4. Oktober in Minneapolis überreicht. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Gastaufenthalt am Google-Forschungszentrum in Zürich. Mit der ehemaligen HPI-Stipendiatin wurden zwei weitere afrikanische Informatikerinnen geehrt.

Gitau engagiert sich in zahlreichen Initiativen für ihr Land und die Rechte von Frauen, darunter African Women in Tech, UN Women, Women in ICTD und der Clinton Global Initiative on Women Leading Women in ICT. Gitaus Ziel ist es, ihr Wissen für ihr Land einzusetzen. 2013 startete sie die mobile Internetplattform www.ummeli.com. Das Jobportal für Mobiltelefone hilft jungen afrikanischen Frauen und Männern bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Ummeli wird inzwischen erfolgreich in Südafrika, Kenia und Uganda eingesetzt.

Gitau hat ihre Promotion 2010 an der Universität in Kapstadt als Stipendiatin der HPI Research School abgeschlossen. Inzwischen ist sie als Forscherin bei Google tätig. Mit Dr. Shikoh Gitau und zwei Informatikerinnen aus Ruanda und Nigeria ging der Change Agent ABIE Award zum ersten Mal an Frauen aus Afrika. Der Preis ehrt Informatikerinnen, deren Arbeit den sozialen Wandel insbesondere in Entwicklungsländern vorantreibt.

Weitere Informationen:

  • HPI Research School
  • Das HPI auf der Grace Hopper-Messe