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22.09.2014

News

openHPI-Schülerkurs startet mit 4.300 Teilnehmern

Am 22. September hat der erste offene Online-Kurs, der Schüler in die Welt des Programmierens einführt, mit mehr als 4.300 Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum begonnen. Auf der interaktiven Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) open.hpi.de können Jugendliche, aber auch erwachsene Internetnutzer vier Wochen lang in die Welt der Software hineinschnuppern. Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Regierungsberaterin Prof. Gesche Joost loben die Initiative.

openHPI für Schüler

Über 4.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer registrierten sich bis zum Start des kostenlosen Internetkurses, der den Titel „Spielend Programmieren lernen“ trägt. Das Angebot richtet sich an Schüler in weiterführenden Schulen, aber durchaus auch an Lehrer und Erwachsene, die in die Welt der Software-Entwicklung hinein schnuppern wollen. Wer sich noch bis Ende der ersten Kurswoche anmeldet, kann genügend Punkte sammeln, um den erfolgreichen Abschluss mit einem Zeugnis bescheinigt zu bekommen.

Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka lobte das Projekt: „Wer die digitale Gesellschaft mitgestalten will, muss ihre Sprache, das Programmieren, verstehen. Es ist eine Sprache, die weltweit an Bedeutung gewinnt, für Deutschland als Hightech-Standort wichtig ist und eine Karriere im MINT-Bereich fördern kann. Ich begrüße daher das neue Angebot des Hasso-Plattner-Instituts ausdrücklich und freue mich, dass sich bereits jetzt so viele junge Menschen daran beteiligen“, sagte die Bundesministerin anlässlich des heutigen Kursstarts.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke erklärte: „Das Hasso-Plattner-Institut stellt mit diesem Onlinekurs speziell Schülern ein Angebot zur Verfügung, das sie fit macht für die Welt des Internets. Das finde ich außerordentlich wichtig. Denn mit Programmieren erlernen sie eine neue, die digitale Sprache. Und: Fundiertes Wissen über Informatik ist für viele junge Menschen heutzutage quasi eine Eintrittskarte für Beruf und Gesellschaft.“

„Die Initiative des HPI ist ein wichtiger Schritt, um junge Menschen fürs Digitale zu begeistern“, sagte Prof. Gesche Joost, Vertreterin Deutschlands in der "Digital Champions"-Expertengruppe der EU-Kommission. Kinder und Jugendliche sollten frühzeitig den Spaß am Programmieren entdecken - gerade auch Mädchen. „Es ist wichtig zu begreifen, dass man die digitale Zukunft kreativ gestalten kann“, ergänzte Joost.

Besondere Vorkenntnisse oder eine spezielle Software sind für den Onlinekurs nicht erforderlich. „Programmieren können die Schüler direkt im eigenen Browser und sich über die Ergebnisse im Forum mit den anderen Teilnehmern austauschen“, betonte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Das Ergebnis ihres Live-Programmierens bekommen die Teilnehmer bei Eingabe der Befehle sofort auf ihrem Bildschirm angezeigt. Möglich wird das durch Hochleistungsrechner im Hasso-Plattner-Institut und durch die Programmiersprache Python. Sie ist schnell erlernbar und einfach einzusetzen. Häufig wird sie für Internetanwendungen verwendet – unter anderem bei YouTube und Dropbox.