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10.12.2018

News

Von Zuffenhausen über Shanghai und Hefei nach St. Gallen: HPI-Studierende lösen Unternehmensprobleme von Porsche und Rhode & Schwarz

Im Rahmen des Masterkurses Global Team-based Innovation (GTI) stellen sich Studierende des Hasso-Plattner-Instituts den Herausforderungen der Porsche AG und Rhode & Schwarz Cybersecurity. Für die Lösung reisen die Masterstudierenden mit Design Thinking Methoden im Gepäck von Zuffenhausen über Shanghai und Hefei bis nach St. Gallen.

Die Teilneher des GTI Kurses 2018 beim Zwischenstopp in Shanghai_HPI
Gruppenfoto der teilnehmenden HPI-Studierenden in Shanghai. hinten v.l.n.r..: Jonathan Schneider, Tobias Wuttke, Tobias Nack; vorne v.l.n.r.: Felix Seidel, Ramin Gharib, Maximilian Schall, Nils Thamm.

Aufregende und intensive Tage liegen hinter den Masterstudierenden, die in diesem Jahr an dem Kurs Global Team-based Innovation (GTI) teilnehmen. Bereits seit Anfang des Wintersemesters 2018/19 tauschen sich die HPI-Studierenden jede Woche über globale Grenzen hinweg in internationalen Teams verschiedener Partneruniversitäten aus. Am 24. Oktober ging es dann, mit den Methoden des Design Thinking im Gepäck, für den globalen Kickoff des Sugar Network nach China.

Der Kurs GTI

Der Kurs Global Team-based Innovation (GTI) findet jedes Jahr in Kooperation mit dem Mechanical Engineering Programm 310 (ME310) der Stanford University und dem SUGAR Network statt. Dabei steht nicht nur die Vernetzung von Studierenden renommierter internationaler Universitäten im Fokus, sondern auch die Zusammenarbeit mit global agierenden Unternehmen.

Die diesjährige Herausforderung

Mit Hilfe des Design-Thinking-Ansatzes stellten sich die Masterstudierenden in diesem Jahr den Unternehmensfragen von Rhode & Schwarz Cybersecurity und der Porsche AG. Bereits Anfang Oktober standen die Treffen mit dem Technologiekonzern Rhode & Schwarz in München und in Zuffenhausen mit dem Autohersteller Porsche auf der Agenda.

Für Rhode & Schwarz die Verantwortlichkeit im Bereich Cybersecurity klären

Wie kann sich Rhode & Schwarz in Zeiten der Industrie 4.0 sicher sein, dass sie Produktionsstätten vor Cybersecurity-Angriffen schützen können? Gemeinsam mit Studierenden der University of St. Gallen taucht die Gruppe tief in das Thema ein und setzt sich auf dem Weg zur Lösung nicht nur damit auseinander, wie Sicherheit gestaltet werden muss, sondern klärt ebenso Fragen der Verantwortlichkeit und des Ablaufs im Fall eines realen Angriffs.

Für Porsche die Tücken des Alltags entlarven

Die Herausforderung des Porsche-Teams liegt in der Alltagstauglichkeit der Elektromobilität. Die moderne E-Technologie soll allumgreifend im Alltag komfortabel eingesetzt werden. Die Schwierigkeit ist, für seltene, aber wichtige Alltagsmomente gerüstet zu sein: Wie parke ich mein E-Auto während eines dreiwöchigen Urlaubs ohne dass der Akku sich vollständig entlädt?

Das Team aus Studierenden des HPIs und dem Karlsruhe Institute of Technology entlarvte dabei weitere gelegentliche Alltagsherausforderungen und schafft in den nächsten Schritten nachhaltige Lösungen.

Der Kickoff in China

Die herausfordernden Aufgaben der Unternehmen gingen die Studierenden an verschiedenen Stationen weltweit an. Eine der internationalen Gastgeber des diesjährigen Kurses war die University of Science and Technologie of China (USTC). Die Universität gilt als eine der renommiertesten des Landes und hat ihren Campus in Hefei. Die chinesische Stadt zählt rund acht Millionen Einwohner und liegt östlich von Shanghai.

Am Campus der USTC kamen insgesamt 300 Teilnehmer zusammen - darunter neben Studierenden von 18 internationalen Spitzenuniversitäten die Industrie-Partner und das Teaching Team.

An 12 intensiven Tagen erhielten die HPI-Studierenden in China zahlreiche Eindrücke:

Inspirierende Vorträge hielten unter anderem Prof. Li Jiang von der Stanford University, sowie Huang Wang der CEO und Mitbegründer von Huami, dem weltweit größten Hersteller von Wearables.

Intensiv arbeiteten die Studierenden mit den Verantworlichen von Porsche und Rhode & Schwarz Cybersecurity am Projekt und konnten zahlreiche Eindrücke aus der chinesischen Kultur mit nach Hause nehmen.

Die Herbst Präsentationen in St. Gallen

Nach einem Zwischenstopp in Shanghai und einem erfolgreichen Aufenthalt in Hefei steuern die Studierenden nun die Schweiz an. Nach viel Vorbereitung, intensiven Auseinandersetzungen und regem Austausch präsentieren die Teams am 10. Dezember ihre ersten Zwischenergebnisse aus User Research, Needfinding und Benchmarking, sowie ihre ersten Lösungsideen an einer der Top Business Schools Europas - an der Universität St. Gallen.

Eindrücke aus Zuffenhausen und Hefei

©Sugar Network
©Sugar Network
©Sugar Network
©Sugar Network
©Sugar Network