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01.06.2018

HackHPI 2018: 80 Teilnehmer finden Lösungen für große Umweltprobleme

Ist es möglich, innerhalb von 22 Stunden die Welt umweltfreundlicher zu machen? Auf dem diesjährigen HackHPI entwickelten 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen Soft- und Hardwareanwendungen, die helfen könnten, Umweltprobleme zu lösen.

Mit dem HackHPI 2018 wollten die 80 Teilnehmer und 16 Helfer einen Platz für kreative Ideen schaffen, um gemeinsam an Softwareanwendungen für den blauen Planeten zu arbeiten. (Foto: Florian Wirtz)

Von Samstag, 26. Mai, auf Sonntag, 27. Mai, brannten die Lichter in Haus D, Campus II, die ganze Nacht. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiteten 22 Stunden an digitalen Umweltanwendungen. Einige von ihnen kamen von weit her, aus Paris, Kairo oder Tallinn. Die Hacker hatten die Möglichkeit, an einer von zehn Challenges der Hackathon-Partner teilzunehmen oder unabhängig davon zu programmieren.  

Organisiert wird der Hackathon in jedem Jahr ausschließlich von Studierenden des HPI Connect Klubs. Unterstützung erhielten sie dabei von Partnern und Sponsoren – darunter SAP, der WWF, Tableau Software, dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung und GitHub. Eine Jury zeichnete im Anschluss an eine anschauliche Präsentation der insgesamt über 16 Projekte die besten Anwendungen aus.

Gesamtsieger waren die HPI-Studenten Philipp Bode, Tom Martensen, Julian Weise und Christian Friedow. Ihre App Foodprint erkennt automatisch den CO2-Einfluss von Mahlzeiten. Mithilfe eines Fotos des Essens visualisiert die Anwendung die Auswirkung der Speise auf die Umwelt.

Der zweite Preis ging an das Team wasteless. Die Anwendung kombiniert vorhandenes Essen Zuhause mit den Food-Sharing-Angeboten in der Nähe, schlägt Rezepte vor und verringert so Lebensmittelverschwenung.

Den dritten Platz belegten die HPI-Studenten Simon Siegert und Finn Klessascheck mit ihrem Teampartner Anton Begehr (Technische Universität Berlin). Die Webapplikation Ecoify fängt Google-Suchen nach Webseiten ab und leitet sie direkt auf die eigentliche Seite um. Diese Weiterleitung hilft, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.