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25.03.2019

News

openHPI: Zusätzlicher Blockchain-Kurs

openHPI, das IT-Lernportal des Hasso-Plattner-Instituts, startet am Mittwoch, 27. März, einen weiteren zweiwöchigen Onlinekurs zur viel diskutierten Blockchain-Technologie. Damit will das HPI einen tieferen und gleichzeitig kompakten Einblick in die grundlegenden Konzepte und die Herausforderungen komplexer verteilter Systeme geben. Im Unterschied zu den weit verbreiteten zentralisierten Systemen mit einer Vertrauensinstanz im Mittelpunkt, geht es Blockchain-Technologien darum, verlässlichen und sicheren Datenaustausch auch ohne eine solche zentrale Instanz zu gewährleisten.

Am 27. März startet der neue Online-Kurs "Blockchain - Sicherheit auch ohne Trust Center".

Online-Kurs „Blockchain - Sicherheit auch ohne Trust Center“

Start: 27. März

Dauer: 14 Tage

Sprache: Deutsch

 

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„Das Blockchain-Konzept stammt aus dem Jahr 2008 und war letztlich eine Reaktion auf die zweifelhafte Rolle der Banken, die sich in der Welt-Finanzkrise gezeigt hat“, erläutert HPI-Direktor und Kursleiter Prof. Christoph Meinel. Schon ein Jahr später sei dann als erste große Blockchain-Anwendung das Netzwerk für die Krypto-Währung Bitcoin online gegangen.

„Beim Online-Banking sorgt die Bank für akkurate Buchführung über alle Transaktionen und führt die Konten für die Kunden. Mit der Kryptowährung Bitcoin ist gezeigt worden, dass man auch ohne Bank ein sicheres Währungssystem betreiben kann, eben dank der Blockchain-Technologie“, erläutert Meinel. Darauf, wie in einem solchen verteilten System ohne zentrale Instanz Vertrauen und Konsens zwischen den einzelnen Akteuren geschaffen werden kann, geht der kostenlose openHPI-Kompaktkurs im Detail ein.

Der neue, ebenfalls wieder kostenlose Blockchain-Kurs richtet sich an „Anfänger, die sich für das Thema Blockchain interessieren und gerne tiefer in die Materie einsteigen wollen“, so Meinel. Informatik-Grundkenntnisse sollten vorhanden sein. In der sehr polarisiert verlaufenden Diskussion über die Chancen und Risiken dieser Technologien wollen Meinel und sein Institut versuchen, mehr Nüchternheit und Sachlichkeit beizusteuern.

Der Institutsleiter und seine Doktorandin Tatiana Gayvoronskaya veröffentlichten Anfang 2018 bereits die Studie „Blockchain – Hype oder Innovation?“ (ISBN 978-3-86956-394-7). Darin stellten sie damals fest, dass sich auf die Blockchain-Technologie „viele überzogene Erwartungen” richten.

Meinel hatte im vergangenen Sommer einen ersten einführenden Kompaktkurs angeboten, an dem rund 10.000 Personen teilnahmen. Dieser ist unter https://open.hpi.de/courses/blockchain2018 nach wie vor auf der Bildungsplattform openHPI nutzbar – im Selbststudium.

Ein Zertifikat für drei Kurse

Wer den neusten Blockchain-Kurs absolviert und auch an zwei früheren Cybersecurity-Kursen der vergangenen Monate teilgenommen hat, kann im Mai erstmals eine Prüfung über den Stoff aus allen drei openHPI-Workshops ablegen. Es handelt sich um die Angebote „Digitale Identitäten – Wer bin ich im Netz?“ und „Datensicherheit im Netz – Einführung in die Informationssicherheit“. Für diese können im Selbststudium immer noch Teilnahmebestätigungen erworben werden. Bei erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer erstmalig ein Zeugnis oder ein qualifiziertes Zertifikat, welches üblicherweise nur nach sechswöchigen Kursen vergeben wird. Infos zu diesem neuen Format und zur Anmeldung gibt es unter https://open.hpi.de/courses/cybersec-exam-1.