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openHPI gewinnt Qualitätspreis für digitale Bildungsmedien: Digita 2014

Potsdam/Stuttgart. Den „Digita 2014“, eine Qualitätsauszeichnung für digitale Bildungsmedien, hat in der Sparte Studium das Hasso-Plattner-Institut für seine interaktive Internet-Bildungsplattform openHPI.de erhalten. Überreicht wurde der Preis auf der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart. HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel nahm Trophäe und Urkunde entgegen. Medienhäuser, Verlage und Softwareentwickler hatten zu dem Wettbewerb 71 Angebote für das Lernen in Schule, beruflicher Bildung, Studium und im privaten Bereich eingereicht. Die Jury wählte zehn Preisträger aus. Die Auszeichnung wurde in fünf Kategorien vergeben.

Träger des Digita sind das Berliner IBI, also das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen. Die Veranstalter zeichnen damit Lehr- und Lernangebote aus, die inhaltlich und formal als hervorragend gelten können und die digitalen Medien beispielgebend nutzen. Damit wollen sie auf der einen Seite den Käufern helfen, in der großen Auswahl von Bildungsmedien gute Produkte zu finden. Auf der anderen Seite soll der digita ein Anreiz sein für die Anbieter von Bildungsmedien, Produkte mit hoher Qualität für alle Bereiche des Lernens zu produzieren.

OpenHPI.de bietet seine kostenlosen, für jeden frei zugänglichen Onlinekurse zu Themen der Informationstechnologie seit September 2012 an. Rund 103.000 Einschreibungen aus mehr als 160 Ländern sind derzeit auf openHPI registriert. Mehr als 13.000 Zertifikate und 16.000 Teilnahmebescheinigungen konnten bereits ausgestellt werden. Die Internet-Bildungsplattform openHPI ist dadurch weltweit einzigartig, dass sich die Inhalte auf Informationstechnologie und Informatik konzentrieren und die Kurse sowohl in deutscher als auch englischer Sprache angeboten werden. Im Unterschied zu „traditionellen“ Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openhpi.de einem festen sechswöchigen Zeitplan - mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, regelmäßige Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben. Kombiniert sind die Angebote mit einer sozialen Plattform, auf der sich die Teilnehmer mit den Kursbetreuern und anderen Teilnehmern austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können.

Am kommenden Montag, 31. März, startet auf der Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts der nächste kostenlose Onlinekurs. Er soll einen umfassenden Einblick in die komplexe Welt der Internet-Technologien vermitteln. Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel führt in englischer Sprache in die technischen Grundlagen des weltweiten „Netzes der Netze“ ein. Jedermann kann sich dafür anmelden unter https://openhpi.de/course/internetworking2014. Eine Vorschau auf seinen Kurs gibt Meinel in einem YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=EgPqWyO8G_U.

Noch drei weitere openHPI-Kurse in diesem Jahr, acht im Archiv

Wer sich in der Informationstechnologie mit aktuellem Uni-Wissen auf dem Laufenden halten will, bekommt von openHPI.de im laufenden Jahr noch drei weitere kostenlose Onlinekurse angeboten – zu semantischen Web-Technologien, zum In-Memory Data Management und eine Einführung in die Internetsicherheit. Starttermine sind 26. Mai, 1. September und 27. Oktober 2014.

Acht openHPI-Kurse sind bereits im Archiv-Modus nutzbar, darunter auch der soeben zu Ende gegangene über Konzepte parallelen Programmierens. Mittlerweile bedient sich auch der Softwarekonzern SAP der technischen Plattform des HPI, um über open.sap.com eigene Onlinekurse für Mitarbeiter, externe Entwickler und Kunden anzubieten.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der d.school an der Stanford University, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze.