Hasso-Plattner-Institut
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17.01.2013

Pressemitteilung

HPI-Studenten helfen Schülern bei Entwicklung eines IT-Sicherheitsspiels

Potsdam. 38 besonders talentierte Nachwuchsinformatiker aus ganz Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut vom 25. bis 27. Januar zu Gast: Die 31 Schüler und 7 Schülerinnen hatten an der ersten Runde des 31. Bundeswettbewerbs Informatik teilgenommen. Bei dem Camp am HPI werden sie für die Bewältigung der kniffligen Aufgaben fit gemacht. Die Teilnehmer lernen zum Beispiel, clevere Strategien für ein digitales Brettspiel zur IT-Sicherheit zu entwickeln und zu implementieren. In diesem Brettspiel müssen die Teilnehmer im Sinne eines "Capture the Flag"-Wettbewerbs Räume des Potsdamer Instituts erobern. Die Teams sind mit symbolischen digitalen Angriffs- und Verteidigungswerkzeugen wie z. B. Viren und Trojanern ausgestattet, um andere Räume anzugreifen und die eigenen zu verteidigen. Bei den Angriffen kommt allerdings auch das Würfelglück ins Spiel. Am Ende des Camps werden die Teams mit ihren Strategien gegeneinander antreten. Die jungen Nachwuchsinformatiker werden bei dem Camp von einem HPI-Studentenklub betreut und bekommen wichtige Grundlagen der Softwareentwicklung wie Arbeit in kleinen Teams, Anwendung von Objektorientierung und Erarbeitung komplexer Algorithmen vermittelt. Vorgestellt und diskutiert werden die Arbeitsergebnisse in einer abschließenden Präsentation am Sonntag, 27. Januar. Sechs Teilnehmer des HPI-Camps aus dem Vorjahr hatten es bis ins Finale des Bundeswettbewerbs geschafft. Zwei davon wurden sogar als Preisträger ausgezeichnet. Hintergrund zum Bundeswettbewerb Informatik

 

Der Bundeswettbewerb Informatik (www.bwinf.de) findet seit 1980 statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert sowie von den Landes-Kultusministerien empfohlen. Der BwInf ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie sowie des Saarbrücker Max-Planck-Instituts für Informatik. Ziel ist es, Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern beherrschen wollen. Unter den ehemaligen Siegern sind sowohl Professoren als auch Firmengründer. Das HPI arbeitet seit Jahren eng mit dem Bundeswettbewerb zusammen. 2005 richtete es die 23. Endrunde und 2012 das 30. Finale in Potsdam aus.