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14.08.2014

Pressemitteilung

HPI-Camp macht Schüler aus ganz Deutschland fit für die Informatik

Potsdam. Wie man ein spannendes IT-Projekt effektiv im Team bearbeitet, lernen 40 Jugendliche aus ganz Deutschland vom 25. bis 29. August am Hasso-Plattner-Institut (HPI). Die genaue Themenstellung soll noch geheim gehalten werden, um gleiche Startbedingungen für alle zu gewährleisten. Die Jugendlichen können bei dem Camp auch testen, ob der deutschlandweit einmalige Studiengang IT-Systems Engineering, der am HPI angeboten wird, für sie in Frage kommt. Einige der Camp-Teilnehmer treten schon im Oktober ihr erstes Semester am HPI an.

Die Teilnehmer, darunter vier Schülerinnen, kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Rheinland Pfalz. Der Fokus des HPI-Camps liegt auf Praxisnähe. Dies spiegelt sich sowohl inhaltlich als auch in der zwingenden Bereitschaft zur Arbeiten im Team wieder. Strukturierte Team-Arbeit ist eine wichtige Grundlage für ein Informatik-Studium und die spätere erfolgreiche Arbeit an IT-Projekten in Unternehmen.

„Unserer Erfahrung nach erzielen die Jugendlichen in den fünf Camp-Tagen beachtliche Resultate und das meist ohne vorherige Programmierkenntnisse“, so Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel. Wichtig sei in der Informatik nämlich nicht nur das reine Programmieren, sondern auch das Entwickeln einer Software-Idee und deren algorithmische Umsetzung. Dazu brauche es Kreativität, strukturiertes Denken und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Außerdem werde Programmieren und Informatik in der Zukunft immer mehr zu einer Basiskompetenz, die an allen Schulen vermittelt werden solle.

Neben der Entwicklung eines eigenen Programms haben die Informatik-Nachwuchstalente auch Gelegenheit, das Campusleben am HPI kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Sie werden während des gesamten Camps von Studenten des HPI betreut. Dabei bieten sich vielfach Gelegenheiten zu Gesprächen rund um das Thema Studien- und Berufswahl.

Die Teilnehmer tragen einen Kostenanteil von 100 Euro, alle übrigen Ausgaben, auch die Reisekosten, übernimmt das HPI. Einige Schüler opfern einen Teil ihrer Sommerferien, andere haben sich für das Camp am renommierten Institut vom Unterricht freistellen lassen.

Hinweis für Redaktionen:

Gelegenheit zu Aufnahmen und kurzen Gesprächen mit Teilnehmern bestehen zur Präsentation der Projektergebnisse am Freitag, dem 29. August, von 10:30 bis 14 Uhr. Unten finden Sie eine Liste mit den Schulen und Orten, aus denen die Teilnehmer kommen.

Das HPI vereint unter dem Dach der HPI-Schülerakademie verschiedene Angebote für Schüler und Lehrer. Das Angebot reicht von IT-Camps, -AGs und -Workshops für Schulklassen bis hin zu buchbaren Informations-Veranstaltungen am HPI und vor Ort an Schulen. Weitere Informationen unter: www.hpi.de/schueler.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Orte und Schulen der Teilnehmer:

  • Bad Abbach, Goethe-Gymnasium Regensburg
  • Bad Vilbel, Ziehenschule Frankfurt am Main
  • Berlin, Europäische Schule Bertha-von-Suttner
  • Berlin, Archenhold Gymnasium
  • Berlin, Leibniz-Gymnasium-Potsdam
  • Berlin, Herder-Oberschule Berlin
  • Berlin, Georg-Herwegh-Gymnasium
  • Borchen, Gymnasium Theodorianum Paderborn
  • Cottbus, Max-Steenbeck-Gymnasium
  • Dabendorf, Fontane Gymnasium Rangsdorf
  • Dresden, BSZ für Elektrotechnik Dresden
  • Ebersbach, Technisches Gymnasium Göppingen- Informationstechnik
  • Frankfurt am Main, Ziehenschule Frankfurt am Main
  • Hangelsberg, Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner
  • Herrieden, Platen Gymnasium Ansbach
  • Karlshagen, Runge-Gymnasium Wolgast
  • Kornwestheim, Ernst-Sigle-Gymnasium
  • Krefeld, MSM-Gymnasium-Krefeld
  • Lemgo, Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo
  • Markkleeberg, BIP Kreativitätsgymnasium Leipzig
  • Moers, Gymnasium Adolfinum Moers
  • Oberursel, Ziehenschule Frankfurt am Main
  • Oranienbaum, Walter-Gropius-Gymnasium
  • Potsdam, Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium Potsdam
  • Potsdam, Gesamtschule Peter Joseph Lenné
  • Remscheid, Röntgen-Gymnasium
  • Riedlingen, Kreisgymnasium Riedlingen
  • Sachsen, Platen-Gymnasium Ansbach
  • Schwandorf, Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen
  • Tönisvorst, Liebfrauenschule Grefrath-Mühlhausen
  • Tübingen, King William's College, Isle of Man / Wildermuth-Gymnasium Tübingen
  • Ückeritz, Runge-Gymnasium Wolgast
  • Unterschleißheim, Carl-Orff-Gymnasium
  • Wattendorf, Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg
  • Woltersdorf, Carl-Bechstein-Gymnasium
  • Wunstorf, bbs|me - Berufliches Gymnasium Technik
  • Würselen, Heilig-Geist-Gymnasium, Broich
  • Zella-Mehlis, Goetheschule Ilmenau