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11.03.2014

Pressemitteilung

Zwölfjährige begeistert IT-Nachwuchs in Berlin und Brandenburg für HPI

Potsdam/Berlin. Das Gesicht der Schülerin Marie-Louise Klausner aus Wustermark ziert 3.000 Plakate und Flyer, die derzeit an mehr als 200 Schulen in Brandenburg und Berlin auf das vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) angebotene IT-Nachwuchsprogramm hinweisen. Die Zwölfjährige besucht die 7. Klasse des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums und nimmt zusammen mit rund 60 Jugendlichen am HPI-Schülerkolleg des laufenden Schuljahrs teil. Noch bis zum 23. März können sich interessierte und begabte Schüler der Klassen 7 bis 12 für das nächste kostenlose Jahresprogramm bewerben. Es startet im September. Für die Bewerbung reichen ein Motivationsschreiben und die Kopie des jüngsten Zeugnisses.

Ziel des HPI-Angebots ist es, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II für Informatik zu begeistern und sie auf diesem Gebiet zu fördern. „Beim HPI-Schülerkolleg lernt man noch intensiver als in der Schule, wie spannend Informationstechnologie sein kann. Außerdem verbessert man sich auf jeden Fall in den Fächern, die mit IT und Technik zu tun haben“, erläutert Marie-Louise Klausner ihre Erfahrungen. Die zwei Schulstunden, die sie zweiwöchentlich am HPI verbringt, gebe sie deshalb gern von ihrer Freizeit ab. Dank ihrer Lehrerin habe sie vom HPI-Schülerkolleg erfahren. „Bei der Vorstellung der Inhalte habe ich gleich gemerkt, dass ich mich unbedingt bewerben muss“, sagt die Zwölfjährige. Sie habe durch das HPI-Schülerkolleg viele neue Freunde aus anderen Schulen gefunden. „Außerdem überlege ich, später einmal Informatik zu studieren“, verrät die Schülerin.

Mit dem Schuljahr 2014/15 startet das HPI-Schülerkolleg in das sechste Jahr. Die Teilnehmer des aktuellen Jahrgangs stammen aus Berlin, Potsdam, Ahrensfelde, Brandenburg/Havel, Dahlewitz, Falkensee, Hoppegarten, Jüterbog, Königs Wusterhausen, Leegebruch, Mahlow, Niedergörsdorf, Petershagen, Rangsdorf, Schulzendorf und Wustermark. Die Teilnehmer des HPI-Schülerkollegs sind in drei dem Alter und Können angepasste Arbeitsgemeinschaften eingeteilt. Jede AG hat 20 Mitglieder. Betreut werden die AGs von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten des HPIs sowie Informatik- und Mathematiklehrern aus Brandenburg. Die Unterrichtseinheiten finden alle zwei Wochen jeweils Dienstagnachmittags am HPI in Potsdam-Babelsberg (S-Bahnhof Griebnitzsee) statt. Am Ende ihrer Kollegteilnahme erhalten die Schüler ein Zertifikat.

Informationen zur Bewerbung und einen Video-Clip zum HPI-Schülerkolleg gibt es im Internet auf der Seite www.hpi.uni-potsdam.de/weiterbildung/schuelerakademie/schuelerkolleg.

Informationen zu einem Studium am HPI sind hier erhältlich: www.hpi.uni-potsdam.de/studium.

Alle Angebote der HPI-Schülerakademie sind hier aufgelistet: www.hpi.uni-potsdam.de/weiterbildung/schuelerakademie.

 

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.