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18.01.2018

Flixbus-Gründer Jochen Engert zu Gast bei den Startup Talks@HPI

Sie sind jung, haben mit ihren guten Ideen bereits millionenschwere Investitionen ergattert und nun berichten sie am Hasso-Plattner-Institut (HPI) über ihren Weg zum Erfolg: In der Vortragsserie „Startup Talks@HPI“ lädt die Potsdamer IT-Schmiede Profis der deutschen Start-up-Szene ein um über die Ideenfindung, Produktentwicklung, Marketing und Wachstum ihrer Start-ups zu sprechen. Am 15. Januar stand Flixbus-Mitgründer Jochen Engert dem Informatik-Nachwuchs Rede und Antwort.

Jochen Engert, CEO und Mitgründer von Flixbus berichtet über die Skalierung seines Unternehmens. (Foto: HPI/J. Schwaibold)

In Engerts Talk „How to scale your operations. Learnings from Flixbus“ standen die Skalierung der Geschäftstätigkeiten des 2012 gegründeten Fernbusunternehmens im Mittelpunkt. Als Mischung aus Technologie-Start-up, Internetunternehmen und klassischem Verkehrsbetrieb baute Flixbus innerhalb kürzester Zeit Europas größtes Fernbusnetz auf und verbindet mit seinen omnipräsenten grünen Bussen nach eigener Aussage aktuell rund 1.400 Ziele in 26 Ländern.

Doch auch Flixbus begann einmal als Drei-Mann-Unternehmen (Dreimannunternehmen) und wuchs auf dem Weg zu rund 1000 Mitarbeitern mit seinen Herausforderungen. Anschaulich beschrieb Engert den Weg des Start-ups: Von den ersten Schritten, in denen die Gründer noch selbst den Telefonsupport für ihre Fahrgäste übernahmen, bis hin zur notwendigen aber auch schwierigen internen Unternehmensskalierung. Aber auch technische Probleme bei der Entwicklung nach einem passenden Buchungs- und CRM-System, das den Anforderungen zur Verwaltung von mittlerweile 60 Millionen Fahrgästen und rund 200.000 täglichen Verbindungen gewachsen war, wurden thematisiert. In der sich anschließenden Fragerunde stellte sich Engert zahlreichen Fragen der HPI-Studierenden über die zukünftige Ausrichtung des Busunternehmens und Zukunftsfähigkeit der E-Mobilität.


Zuvor standen den Studierenden bei Startup Talks@HPI bereits GetYourGuide-Gründer Johannes Reck, Startup-Anwalt André Eggert und Seed-Investor Christophe Maire Rede und Antwort.

Alle Talks der Reihe gibt es auf dem HPI-YouTube-Kanal und auf der Internetbildungsplattform openHPI.

Am HPI denkt fast jeder dritte Studierende über eine eigene Firmengründung nach, nicht selten bereits in den ersten Semestern des Bachelors. Über 100 Start-ups sind aus dem HPI und der HPI School of Design Thinking bereits hervorgegangen – dazu zählen so erfolgreiche Unternehmen wie Dubsmash, Orderbird und Signavio. Die HPI School of Entrepreneurship unterstützt gründungsinteressierte Studierende unter anderem durch Workshops, Seminare und den jährlichen Businessplan-Wettbewerb bei ihrem Vorhaben

Der Kurs: Linux für alle

Start: 12. Februar 2018
Dauer: zwei Wochen
Sprache: Deutsch

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Los geht es am 12. Februar 2018 mit einer zweiwöchigen Einführung in das Open Source-Betriebssystem Linux. Grundlagen der Programmiersprachen Java und Ruby sind im neuen openHPI-Jahresprogramm ebenso Thema wie Internet-Sicherheit, Enterprise Computing, Information Service Engineering und Automated Visual Software Analytics. Ferner geht es auch um IT-Recht für Softwareentwickler und die Mathematik der Algorithmik.

Seine interaktiven Internetangebote auf der Plattform openHPI hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den deutschen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet.  Es vermittelt seitdem Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden Gebieten Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten.

Mittlerweile wurden auf openHPI mehr als 434.000 Kurseinschreibungen registriert. Gut 157.000 Personen aus 180 Ländern gehören auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen „Massive Open Online Courses“, kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher rund 46.000 Zertifikate aus.

Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann neuerdings dafür die openHPI-App für iPhones oder iPads nutzen.