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09.04.2014

Soft Skills: HPI-Studenten werden mit praxisrelevanten Tipps fit gemacht

Potsdam. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) startet am Montag, 14. April, seine neue Veranstaltungsreihe im Rahmen der Soft Skills-Kolloquien. Zum Auftakt des Sommersemesters stellt Gedächtnisexperte Markus Hofmann um 17 Uhr im Hörsaalgebäude vor, welche außerordentlichen Leistungen das Gehirn erbringen kann, wenn es um das Merken von Namen, Gesichtern, Fach- und Allgemeinwissen sowie komplexen Sachverhalten geht.

Weitere Vorträge der Kolloquiumsreihe beschäftigen sich im April und Mai mit den Auswirkungen des Verlusts von Kontrolle über Daten im Internet, Techniken gewinnender Rhetorik und souveränem Umgang mit Kritik. Die beiden Soft Skills-Kolloquien des HPI im Juni 2014 sollen vermitteln, welche besonderen Bedingungen das Silicon Valley in Kalifornien so einzigartig machen und was die wichtigsten Herausforderungen sind, die erfolgreiche Jungunternehmen meistern müssen.

Bei den anderthalbstündigen Soft Skills-Kolloquien im HPI-Hörsaalgebäude widmen sich hochkarätige Dozenten, darunter professionelle Coaches, unterhaltsam und lehrreich einem breiten und bunten Themenspektrum. Dabei geht es um die Bereiche Kommunikation, Personalarbeit, Informationstechnologie und Gesellschaft, Entrepreneurship und Erfolg. Als Highlight der Soft-Skills-Kolloquiumsreihe referierten bereits so prominente Gäste wie Joachim Gauck, Günther Jauch oder Birgit Fischer über ihren persönlichen Weg zum Erfolg.

Hintergrund zur Förderung von Soft Skills

Informatiker - in Unternehmen und Institutionen die Schnittstelle zwischen Kunde, Technik und Vertrieb - brauchen neben ausgezeichneten fachlichen Kenntnissen wie Analyse, Planung und Konstruktion komplexer Soft- und Hardware sowie vernetzter IT-Systeme auch überzeugende kommunikative Fähigkeiten. Bachelor oder Masterabsolventen des Hasso-Plattner-Institutes (HPI) in Potsdam werden innerhalb des Studium deshalb umfassend hinsichtlich ihrer so genannten weichen Eigenschaften, den „Soft Skills“ ausgebildet. Das geschieht sowohl im Rahmen des allgemeinen Lehrangebots, aber auch in einer Reihe regelmäßiger Kolloquien. „Das HPI legt größten Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Studierenden, auf ihre soziale, kommunikative und emotionale Entwicklung, aber auch genauso auf methodische und interkulturelle Kompetenzen“, erklärt Dr. Timm Krohn, Prokurist am HPI und verantwortlich für das Management von Lehre und Forschung. Die Soft-Skills-Ausbildung ist am HPI fester Bestandteil des Curriculums und geht mit bis zu zehn Prozent in die Lehre ein, im Masterstudium sogar mit mehr als zehn Prozent.

Das allgemeine Soft Skills-Programm des HPI ist durch Arbeit in kleinen Gruppen geprägt: In Seminaren und Übungen lernen Studenten zum Beispiel fachspezifisches Englisch, Recht für Ingenieure und überzeugendes Präsentieren. Module der Soft-Skills-Ausbildung für Master sind unter anderem Schulungen zum Unternehmertum, der IT-Entrepeneurship, und eine Einführung in das Design Thinking. Mit dieser kreativen Methode lassen sich zukunftsweisende und nutzerfreundliche Lösungen für komplexe Innovationsaufgaben entwickeln. Ferner geht es um Persönlichkeit und Selbstmanagement, Kommunikationsverhalten und Konfliktlösung sowie Führungskompetenz. Mehr zum Soft Skills-Angebot des Hasso-Plattner-Instituts hier: http://www.hpi.uni-potsdam.de/studium/it-systems-engineering/soft-skills.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.