Hasso-Plattner-Institut
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30.05.2011

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu erfinden“! Dieses Zitat des US-Computerpioniers Alan Kay gab Justin Rattner, Technologie-Chef und Vice President des Intel-Konzerns, am Montag den Studierenden des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts mit auf den Weg. „Es ist Ihr Job, diese Zukunft zu gestalten und wir sind gern Ihre Partner dabei“, sagte der Direktor der weltweiten Intel Labs zum Abschluss seines Kolloquiums-Vortrags am HPI. Rattner berichtete in seinem Vortrag „The future of chipped intelligence“, 2010 hätten alle Hersteller weltweit insgesamt 74,5 Quintillionen Transistoren in Mikrochips ausgeliefert. Umgerechnet seien dies pro Person der Weltbevölkerung zehn Milliarden Transistoren. Seit dem Jahr 2000 betrage die durchschnittliche Wachstumsrate pro Jahr 68 Prozent, betonte Rattner. Der Intel-Technologiechef hält Hochleistungsserver für möglich, die künftig mit „mehreren hundert“ Rechenkernen (Central Processing Units) arbeiten. Für bestimmte computergrafische Anwendungen dürfe die Zahl der Rechenkerne sogar auf 1000 wachsen.