Hasso-Plattner-Institut
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28.03.2012

Besonders "wilde" Ideen sind beim Design Thinking erwünscht - das führt zu kreativen Lösungen.

Immer mehr Schulen werden mit elektronischen Tafeln, sogenannten Smartboards ausgestattet, doch nur in den wenigsten werden diese auch sinnvoll eingesetzt. Um das zu ändern, hatten sich 30 Schüler zusammen mit Studenten des Hasso-Plattner-Instituts an die kreative Lösung des Problems gemacht. Die jungen Nachwuchsinformatiker hatten sich im Rahmen des 7. MINT-Camps vom 21. bis 25. März am HPI zusammengefunden. Das HPI kooperiert für diese Initiative mit der Initiative MINT-EC, einem Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen.

Im Fokus stand bei der Entwicklung einer innovativen Smartboard-Anwendung nicht in erster Linie das Programmieren, sondern das nutzerorientierte Denken. Eine Methode, die sich dafür besonders eignet, ist die kreative Ideenfindung per Design Thinking. In deren Prinzipien wurden die Schüler mit Unterstützung der HPI School of Design Thinking eingeführt. Mit der Methode entwickelten die Schüler eine Anwendung, die den Schulalltag einer fiktiven Person verbessern soll. Dafür vermittelten ihnen die Bachelor-Studenten des HPIs – falls noch nicht vorhanden - Grundlagen von HTML5, CSS3 und Javascript. Techniken, die in der Webentwicklung eingesetzt werden und somit von den Schülern auch nach dem Camp genutzt werden können.  Zum Abschluss des Camps am Sonntag präsentierten die einzelnen Teams ihre Ideen. Diese reichten von einer interaktiven Tafel über ein Ideenboard bis hin zu einem Trainingsplaner.

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