Hasso-Plattner-Institut
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06.02.2004

Welches Kreditkartenunternehmen weltweit bietet mir zum momentanen Zeitpunkt die besten Konditionen, die auch aktuell verfügbar sind? Eine Antwort auf diese Frage ist dank der Möglichkeiten der Internetrecherche theoretisch kein Problem. Wer sich aber praktisch an die Lösung dieses Problems machen will, wird schnell feststellen, dass für eine solche Recherche ein großes zeitliches Budget zur Verfügung stehen muss. Es könnte aber auch einfacher und schneller gehen, wenn es ein Softwareprogramm gäbe, das diese Recherche übernimmt. Auch dieses ist theoretisch bereits möglich, doch auch hier scheitert die praktische Umsetzung. Grund: Den zu untersuchenden Sites der Kreditkartenunternehmen fehlt es an den grundlegenden Softwarevoraussetzungen, damit sie für ein solches Rechercheprogramm zugänglich werden. Die Schaffung solcher Voraussetzungen ist eines von einer Vielzahl von Themen, die auf der "2nd International Conference on Business Process Management (BPM)" auf dem Programm stehen.

Die Konferenz, die jedes Jahr in einem anderen europäischen Land stattfindet, hat sich diesmal Potsdam als Tagungsort auserkoren. Neben dem Reiz, den der Standort Potsdam ausstrahlt, ist es besonders dem wissenschaftlichen Renommee von Prof. Dr. Mathias Weske vom Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik, der Veranstalter ist, zu verdanken, dass man sich diesmal in Potsdam, und zwar in Potsdam, und zwar in den Räumen des Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) versammelt.

Die Namen der Teilnehmer, die in 19 wissenschaftlichen Beiträgen ihre Arbeiten auf dem Gebiet des Business Process Management darstellen, liest sich wie das internationale "Who is Who" in diesem Gebiet. Besondere Highlights der Veranstaltung werden ein eingeladener Vortrag von Christoph Bussler, seit Juni 2003 Executive Director des Digital Enterprise Research Institute (DERI) an der National University of Ireland, Galway, Ireland und einer der bekanntesten Wissenschaftler im Bereich Semantic Workflow Managament sowie ein Tutorium von Prof. Will van der Aalst, einer der weltweit angesehensten Persönlichkeiten im Bereich Workflow, Autor eines der Standardwerke und Professor an der of Eindhoven University of Technology zum Thema "Workflow Management: Models, Methodes an Systems" sein. Ergänzt wird die Konferenz durch zwei Industriebeiträge von Vertretern der Firmender Firmen SAP AG und der IDS Scheer AG, die gemeinsame Entwicklungen im Bereich moderner Softwarearchitekturenmoderneren vorstellen wollen.

Prof. Weske vom HPI erwartet zu der Konferenz etwa 80 bis 100 Teilnehmer, nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus den USA und aus Asien. Trotzdem besteht noch die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung anzumelden. Die Konferenz steht allen Interessierten offen;. Ein Tagungsbeitrag wird Tagungsbeitrag wird erhoben.