Hasso-Plattner-Institut
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07.04.2011

Potsdam/Berlin. Den „Girls' Day“ am 14. April nutzt das Hasso-Plattner-Institut, um Schülerinnen spielerisch an Grundlagen des Programmierens heranzuführen. Insgesamt rund 70 Teilnehmer aus der Region Brandenburg/Berlin nehmen an diesem Tag, der parallel auch als „Boys' Day“ oder Zukunftstag begangen wird, an zwei Workshops teil. Die Themen lauten „Erwecke dein Ameisenvolk zum Leben“ und „Elektronikbauteile selber programmieren“. Auf interessante und leicht verständliche Weise lernen die Teilnehmer dabei, jeweils ein eigenes kleines Softwareprogramm zu schreiben und es anzuwenden.

Ein virtuelles Ameisenvolk bildet die Programmierumgebung im ersten Workshop. Die Ameisen müssen dazu gebracht werden, ihre virtuelle Welt zu erkunden, Zucker und Äpfel zu sammeln, sowie sich mit ihren Fressfeinden - den Wanzen – auseinanderzusetzen. Das Verhalten wird durch ein Programm gesteuert, das jeder Spieler selber entwickelt. Am Ende treten die Ameisenvölker gegeneinander an und es entscheidet sich, wer seine virtuellen Tierchen per Programm am besten trainiert hat.

Schieberegler, Drehknöpfe und Servomotoren zu einem interaktiven Prototyp zu kombinieren und ihn für eine praktische Aufgabe einzusetzen, ist das Ziel des zweiten HPI-Workshopangebots am 14. April. Werden solche Elektronikbausteine (Phidgets) an einen Computer angeschlossen und angesteuert, sind die Schülerinnen und Schüler sofort in der Lage, interessante Problemstellungen zu lösen. Zur Einarbeitung in das Thema bekommen sie eine Einführung in Squeak, einer Umgebung zum leichten Erlernen von Methoden der Software-Entwicklung.

 

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