Hasso-Plattner-Institut
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07.07.2011

Potsdam. "Next steps for qualitatively improving programming" ist das Thema des Festkolloquiums, zu dem der US-amerikanische Computerpionier Dr. Alan Kay am 21. Juli 2011 ans Hasso-Plattner-Institut kommt. Im Anschluss an das Festkolloquium, das um 16 Uhr im HPI-Hörsaalgebäude auf dem Campus Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg stattfindet, wird der mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete 71-Jährige zum "HPI Fellow" ernannt. Kay ist einer der Pioniere der objektorientierten Programmierung und formulierte bereits 1968 mit dem Dynabook-Konzept die Grundidee für Laptops und Tablet-Computer. Das Konzept der fensterbasierten, grafischen Bedienoberflächen geht ebenso auf ihn zurück wie die Entwicklung der Programmiersprache Smalltalk.

Mit dem von ihm geleiteten Viewpoints Research Institute beteiligt sich Kay an der Initiative „One Laptop Per Child“ mit dem Projekt eines preiswerten tragbaren Computers speziell für Kinder. Sie will einen einfachen und interaktiven Zugang zu Wissen ermöglichen. Kays Institut arbeitet mit dem HPI-Fachgebiet Software-Architekturen unter der Leitung von Prof. Robert Hirschfeld zusammen. Das Institut widmet sich unter anderem der Entwicklung neuer, grundlegender Computer-Technologien und der Schaffung von neuen Benutzerschnittstellen, mit deren Hilfe neues Wissen leicht erarbeitet und genutzt werden kann.

Von Kay stammt das berühmte Zitat „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu erfinden“. Der HPI Fellowship Award wird an renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verliehen. In den vergangenen Jahren erhielten die Auszeichnung neben Internetpionier Vinton G. Cerf unter anderem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der ehemalige BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer und Prof. John L. Hennessy, Präsident der Stanford University.

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