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In-Memory Data Management des Hasso-Plattner-Instituts kann auch Elektromobilität Schub verleihen.

Die ursprünglich für Unternehmen entwickelte In-Memory-Datenbanktechnologie kann außer der personalisierten Medizin auch der Elektromobilität Schub verleihen. Wissenschaftler des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) demonstrieren das im CeBIT lab (Halle 9, Stand A34) mit einer neuen App, die zusammen mit dem SAP Innovation Center Potsdam entwickelt wurde. Sie trägt zu bestmöglicher Planbarkeit, Flexibilität und Kostentransparenz beim Nutzen von Elektroautos bei. Und so sieht das Szenario aus: Eine Potsdamerin besitzt ein Elektroauto, das mit einer Batterieladung 100 Kilometer weit fahren kann. Eines Abends steht eine Fahrt zu einer Theateraufführung in Berlin an, die sie mit der neuen Planungs-App auf ihrem iPad vorbereiten kann. Die Anwendung schlägt verschiedene Routen vor und weist darauf hin, dass der aktuelle Batterieladestand von rund 25 Prozent nicht mehr für die Rückfahrt nach Potsdam ausreichen wird. Gleichzeitig zeigt die App eine Reihe von verfügbaren Ladestationen in der Nähe des Zielorts an. Auch die Kosten für eine Ladung kann die Potsdamerin auf ihrem mobilen Gerät ablesen.

In dem Fall, dass die nächstgelegene Ladestation mehrere Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt liegt, kann die App der Fahrerin Möglichkeiten vorschlagen, von der Ladestation schnell zum eigentlichen Ziel zu gelangen – per Bus, U-Bahn, Elektrofahrrad oder Elektro-Mietwagen, der gleich gegenüber der Ladestation geparkt ist. Besonders nützlich: Zu jeder Alternative errechnet die App die Kosten. Da die Potsdamerin genügend Zeit eingeplant hat, wählt sie die U-Bahnfahrt und bucht anschließend sowohl die Ladestation als auch die U-Bahn-Fahrscheine. Eine entsprechende Bestätigung, die auch als Fahrausweis dient, bekommt sie auf ihr mobiles Endgerät gesandt.