Hasso-Plattner-Institut
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09.12.2011

Zum Abschluss des vierten MARC-Symposiums über Anwendungen für Mehrkernprozessoren hat Prof. Andreas Polze, Leiter des Fachgebiets Betriebssysteme und Middleware am Hasso-Plattner-Institut, eine positive Bilanz gezogen. "Beim Chiphersteller Intel hat das HPI wegen seiner Forschungsleistungen ein gutes Standing. Intel hatte sich ja für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen geöffnet und ist angetan von den Leistungen der Forschungs-Community, die sich seit zwei Jahren gebildet hat", sagte Polze.

 Das Potsdamer Institut hat Intel zum Beispiel geholfen, ein Linux-Betriebssystem für den Forschungsprozessor SCC (Single-chip Cloud Computer mit 48 Rechenkernen) zu optimieren und flexibel für Forschungszwecke zu nutzen. Bei dem Potsdamer Symposium, an dem rund 50 Forscher aus zehn Ländern teilnahmen, ging es unter anderem um das Schreiben schneller und effizienter Programme für Mehrkernprozessoren. Dabei spielten Aspekte wie geringer Energieverbrauch sowie Fragen der Architektur und Programmiermodelle eine wichtige Rolle.