Hasso-Plattner-Institut
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17.10.2012

Bis nach Südkorea haben sich die Begabtenförderungsprogramme der HPI-Schülerakademie herumgesprochen: Über Schülercamps, Projekttage für Schulklassen und das Jahresprogramm „HPI-Schülerkolleg“ informierte sich daher Prof. Byung Wook Lee vom College of Education der Chungnam National University bei einem Besuch im HPI. Im Auftrag der südkoreanischen Regierung erörtert der Experte aus der ehemaligen EXPO-Stadt Daejeon derzeit mit Experten in Europa und den USA  Konzepte für eine Spezialschule im MINT-Bereich. Das ostasiatische Land sieht sich, ähnlich wie Deutschland, in absehbarer Zeit mit einem schrumpfenden Fachkräftepotenzial konfrontiert. Der demographische Wandel macht größere Anstrengungen zur Nachwuchsrekrutierung in technischen bzw. ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen notwendig. Hier setzt die HPI-Schülerakademie an, indem sie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 für Mathematik und Informatik begeistert und ihre individuellen Interessen in diesen Bereichen durch universitäre Betreuung fördert. Auf besonderes Interesse des südkoreanischen Gastes stießen Fragen rund um Kooperationen des HPI mit Schulen, Schulverbünden und dem vom Land Brandenburg entsandten „Betreuungslehrern“ sowie der Einsatz moderner Lernmethoden (teamorientiertes Lernen, Peer-Learning, Design Thinking) in der außerschulischen Begabtenförderung.