Hasso-Plattner-Institut
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18.10.2013

Archiv, Foto: HPI/K. Herschelmann

Im Rahmen des World Health Summit wird HPI-Stifter und Fachgebietsleiter Prof. Hasso Plattner in einem Fachvortrag erläutern, wie neueste Datenbanktechnologien es Medizinern ermöglichen können, durch Analyse großer Datenmengen individuelle Therapieentscheidungen zu treffen. Zum Auftritt am 20. Oktober in Berlin erscheint dazu auch Prof. Plattners neues Fachbuch mit dem Titel "High-Performance In-Memory Genome Data Analysis".

In dem Werk beschreibt Plattner zusammen mit HPI-Wissenschaftler Dr. Matthieu-P. Schapranow, wie die am Hasso-Plattner-Institut (HPI) erforschte Hauptspeicher-Datenbanktechnologie Gesundheitsexperten die Analyse und Kombination riesiger Mengen von Genomdaten in Echtzeit ermöglicht. Dies soll helfen, schnelle Schritte in Richtung personalisierte Medizin zu gehen.

Die so genannte In-Memory-Datenbanktechnologie macht es unter anderem möglich, blitzschnelle flexible Analysen von digital vorliegenden Genomdaten durchzuführen. "Die DNS als Träger der Erbinformationen liefert Aufschluss über schwerwiegende und seltene Erkrankungen und hilft dabei, Ansätze für besser verträgliche Behandlungen zu ermitteln - zum Beispiel in der Onkologie", erklärte Prof. Christoph Meinel, der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts. Um die aufbereiteten Genomdaten anschließend mit neusten Forschungserkenntnissen verknüpfen zu können, ist am HPI eine riesige Wissensdatenbank geschaffen worden. In ihr sind die aktuellsten Erkenntnisse aus den bedeutendsten Forschungsdatenbanken verknüpft.

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