Hasso-Plattner-Institut
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30.04.2013

HPI-Senior-Researcher Dr. Harald Sack (3. v. l.) bei der Pressekonferenz zum Projekt "D-Werft". (Foto: T. Tietz)

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat am 30. April auf einer Pressekonferenz in Potsdam vorgestellt, wie es mit einer neuen Technologie helfen wird, die Prozesse bei der Produktion, Archivierung und Distribution von Film- und Fernsehinhalten effizienter zu gestalten. Bei dem „D-Werft“ genannten Projekt in Potsdam-Babelsberg steuern die Informatikwissenschaftler des HPI die Kerntechnologie bei. Dadurch können sämtliche produktionsbezogenen Daten aller am Medienwertschöpfungsprozess Beteiligten in eine gemeinsame Wissensbasis übersetzt werden. Diese sorgt dafür, dass die vielen verschiedenen Informationen für Computer lesbar und korrekt interpretierbar sind - also vom Rechner „verstanden“ werden können.

Für die ständig wechselnden technologischen Komponenten brauchen somit nicht immer wieder neue Übersetzungsprogramme geschaffen zu werden. Es handelt sich um ein Verbundprojekt, an dem 15 Partner beteiligt sind. Bis 2016 sollen - als „regionaler Wachstumskern“ vom Bund gefördert - insgesamt acht Millionen Euro in die Erforschung und Entwicklung der Technologieplattform fließen, die „Linked Production Data“ genannt wird. 

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