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23.08.2018

HPI-Studierende gewinnen beim ersten BVG-Hackathon

Das fünfköpfige Studierendenteam vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam, bestehend aus Jannis Bolik, Joana Bergsiek, Lisa Ihde, Jonas Bounama und Leonard Geier, entwickelte beim BVG Urban Mobility Hackathon 2018 ein Wochenende lang den „Smarten Sitz“, welcher die Auslastung von Zügen der BVG optimieren soll. Hierfür wurden sie mit dem DB Mindbox-Preis ausgezeichnet, welcher Reisegutscheine im Wert von 500€ beinhaltet.

Das Team "Smarter Sitz" vom HPI
Das Team "Smarter Sitz" vom HPI (v.r.n.l.) Leonard Geier, Jonas Bounama, Lisa Ihde, Joana Bergsiek und Jannis Bolik erhält den DB Mindbox-Preis (Foto: Andreas Süß)

Der „Smarte Sitz“ kann über Sensoren in Echtzeit die Auslastung der Sitzplätze in Zügen präzise erfassen. Diese Informationen werden zum einen visuell an die Fahrgäste weitergeleitet, die am Bahnsteig auf den Zug warten und sich entsprechend der angezeigten Auslastung am Bahnsteig positionieren können. Zum anderen werden die Daten live an die BVG weitergeleitet, die somit zentral je nach Auslastung der Züge über den Einsatz von weiteren Fahrzeugen entscheiden oder alternativ die Intervalle verlängern und Waggons einsparen kann. In einem weiteren Schritt soll die Technologie auch auf weitere Verkehrsmittel der BVG wie beispielsweise Busse angewendet werden.

Der BVG Urban Mobility Hackathon fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt und stand mit dem Hashtag #BERLINSTEIGTUM ganz unter dem Motto, den öffentlichen Nahverkehr und die urbane Mobilität Berlins weiterzuentwickeln. In verschiedenen Kategorien konnten die Teams speziellen Fragestellungen nachgehen und so ging es neben der Optimierung der Mobilitätsangebote auch um den Zugang zu Mobilität und optimierte Fahrgastinformationen.