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10.03.2020

Biogeographische Grenzen in Westafrika @ Future SOC Lab

Projekt #3: Biographische Barrieren beeinflussen den amphibischen Artenwechsel in Westafrika

Seit 10 Jahren bietet das Future SOC Lab, das Spitzenforschungslabor des HPI, Forschenden kostenlosen Zugang zu einer leistungsfähigen IT-Landschaft. Das Lab, ein Serversystem bestehend aus vielen Rechenkernen mit hoher Arbeitsspeicherkapazität und großem Festplattenspeicher-Volumen, ist spezialisiert auf Service Oriented Computing, also der Erstellung von Softwareeinheiten, die über ein Netzwerk verteilt werden können, um Geschäftsprozesse und Geschäftsanwendungen zu erstellen.

Detecting Biographical Barriers – Testing and putting beta diversity on a map
Projekt #3: Biographische Barrieren beeinflussen den amphibischen Artenwechsel in Westafrika. (Image: Future Soc Lab)

Im letzten Jahrzehnt nutzten viele spannende Projekte das Lab für ihre Forschung, von denen wir euch in Vorbereitung auf das 10-jährige Jubiläum am 21. April 2020 fünf vorstellen werden.

Das Projekt „Detecting Biographical Barriers – Testing and putting beta diversity on a map“ beschäftigt sich mit der Identifizierung von sogenannten biogeographischen Grenzen in Westafrika. Die Biogeographie kombiniert Aspekte der Wissenschaften Bioökologie und Geoökologie und befasst sich mit den Mustern und Umweltbeziehungen der Tier- und Pflanzenwelt.

Das Projekt wurde im Jahr 2013 von Dr. Johannes Penner, beschäftigt im Museum für Naturkunde Berlin, mit den IT-Ressourcen des Future SOC Lab durchgeführt und im Rahmen des Future SOC Lab Day’s, vorgestellt. Moritz Augustin von der TU Berlin ergänzt das ursprüngliche Projektteam. Sie betrachteten den amphibischen Artenwechsel (≈ beta-Diversität) für die Region Westafrika. Die generierten Forschungsergebnisse können für eine Vielzahl an Naturschutzmaßnahmen genutzt werden und Informationen über die biologische Vielfalt liefern.

Auszug Abstrakt (aus dem Englischen übersetzt): “Wir nutzten Environmental Niche Modelling, um eine detaillierte Karte (30x30 arcseconds ≈ 1km²) der Artenvielfalt von Westafrika zu erstellen. Als Grundlage dienten 158 von 180 bekannten amphibischen Spezien der Region.”

HPI Future SOC Lab Day

Der halbjährliche HPI Future SOC Lab Day zeigt die aktuelle Forschung im Lab. Berichte, Poster und Präsentationen von Forschern geben Peers und interessierten Teilnehmern Einblicke in die Forschungsarbeit am HPI Future SOC Lab und erweitern das Diskussionsnetzwerk.

Call for Proposals

Bis zum 12.04.2020 können Sie Ihren Forschungsantrag für die nächste Nutzungsperiode einreichen. Ein Steering Committee des HPI Future SOC Labs, bestehend aus Vertretern des HPIs und der Industriepartner, entscheidet über die Genehmigung der Projektanträge. Mehr zum Thema "Call for Proposals" finden Sie hier.