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04.01.2023

Für die beste Business-Idee: HPI-Studierende reisen nach New York

Für ihre Start-up-Idee haben die beiden HPI-Studierenden Pauline Gieseler und Johannes Vedder im Oktober vergangenen Jahres den Best Idea Award der HPI School of Entrepreneurship gewonnen. Der Preis: Eine Reise nach New York. Uns haben sie erzählt, was sie im "Big Apple" erlebt haben.

HPI Best Idea Award 2022
Die HPI-Studierenden Johannes Vedder und Pauline Gieseler mit HPI NYC-Direktorin Joann Halpern und HPI-Forscher Stefan Kornigorski (v.l.n.r.)

Im Dezember vergangenen Jahres reisten die beiden HPI-Masterstudierenden in den „Big Apple“, um dort wertvolle Kontakte für ihre Startup-Idee zu knüpfen und den amerikanischen Gründungsgeist hautnah mitzuerleben. Beide gingen als Gewinner:innen des Best Idea Awards der HPI E-School hervor, mit welchem fortan jährlich die besten Gründungsideen gekürt werden.

Vor Ort wurden Digital-Health-Studentin Pauline und Cybersecurity-Student Johannes von Joann Halpern, Direktorin des Hasso Plattner Institute New York, betreut. Sie leitet die HPI-Außenstelle in Manhattan und empfängt regelmäßig Austausschstudierende, Forschungsgruppen und Schulklassen sowie Dozierende und Wissenschaftler:innen.

Die Idee, mit der Pauline und Johannes in die Metropole reisten, entstammt dem Forschungsprojekt StudyU am Lehrstuhl für Digital Health & Machine Learning. Ziel des Projekts ist es, eine Plattform zur Gestaltung, Überwachung und Analyse personalisierter medizinischer Studien (sogenannte N-of-1-trials) zu etablieren. In New York bekamen Pauline und Johannes unter anderem von HPI-Wissenschaftler Stefan Kornigorski Einblicke in das amerikanische Gesundheitssystem und tauschten sich mit ihm darüber aus, wie sie StudyU weiterentwickeln können. Darüber hinaus besuchten sie den Cornell Tech Campus, wo sie auf HPI-Alumnus Thijs Roumen und seine Frau Anna trafen, blickten hinter die Kulissen des New Yorker Presbyterian Krankenhauses und unterhielten sich mit einem Arzt über ihr Forschungsprojekt. Von einem New Yorker Venture Capitalist und von Max Kahn, Direktor SAP.iO Foundries, erhielten die beiden außerdem wertvolle Gründungstipps.

Über ihre Reise nach New York sagt Pauline: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für mich war es total bestärkend, weil alle Lust haben, dich und deine Idee zu unterstützen und dich anzuhören. In Amerika herrscht so eine Hands-On-Mentalität. Das war toll, mitzuerleben.“  StudyU bleibe vorerst ein Forschungsprojekt, an dem die beiden Studierenden weiterhin arbeiten wollen. Ob daraus sich daraus irgendwann ein Start-up entwickelt, werde die Zukunft zeigen.