Hasso-Plattner-Institut
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08.09.2011

Potsdam/Berlin. Studenten der HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts haben zusammen mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) innovative Konzepte entwickelt, wie man das Neue Palais in Potsdam als Denkmal und Ausstellungsfläche auch für jugendliche Besucher attraktiv gestalten könnte. Die jungen Leute sollen, so zwei Konzeptideen, über soziale Netzwerke ein "Freund" von Friedrich dem Großen werden und den König wie auch seine Frau auf Rockkonzerten und öffentlichen Veranstaltungen kennenlernen können. Zusätzlich schlagen die Studenten der HPI-Innovationsschule vor, das Neue Palais, in dem eigentlich nichts berührt werden soll, vor Ort durch interaktive Spiele über Smartphones "anfassbar" zu machen.

Anlass für die Konzeptentwicklung, so das Institut in einer Pressemitteilung zum Tag offenen Denkmals am kommenden Sonntag, sei der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen gewesen. Das Jubiläum wird im kommenden Jahr gefeiert. Zentraler Ort im "Friedrichjahr" soll die Ausstellung "Friederisiko" werden, die im Neuen Palais in Potsdam stattfindet.

Elf Studenten der HPI School of Design Thinking hatten in zwei multidisziplinären Teams bei einem sechswöchigen Projekt herausgefunden, dass die meisten Jugendlichen wenig bis nichts über Friedrich den Großen wissen. "Mache erinnern sich, dass er mit seinen Hunden begraben wurde, manche denken bei seinem Namen 'Fritz' aber eher an einen bekannten DJ aus Berlin", so die Studenten. Nach ihren Eindrücken sind die Jugendlichen allerdings an spannenden Dingen interessiert, die man anfassen und erleben kann und daran, die Erfahrungen mit Freunden zu teilen.

Die Design Thinker der HPI-Innovationsschule schlugen vor, die Jugendlichen zunächst einmal durch eine provozierende Kampagne auf die Ausstellung Friederisiko aufmerksam zu machen. Persönlichen Kontakt mit der Figur des Königs sollen die jungen Leute laut Konzept auf größeren Events in Berlin und Brandenburg aufnehmen und über soziale Netzwerke erfahren können. Das Neue Palais selbst wird für die Heranwachsenden erlebbar, da sie mittels Smartphones versteckte Elemente, die im Zusammenhang mit Fritz und seinem Leben stehen, im Schloss suchen und aktivieren müssen. Spielerisch soll dadurch eine Erlebniswelt geschaffen werden, die nicht nur für Jugendliche attraktiv ist.

Die Ausstellung "Friederisiko - Friedrich der Große" im Neuen Palais und Schlosspark Sanssouci, Potsdam, wird vom 28. April bis 28. Oktober 2012 zu besichtigten sein. Mehr Informationen unter www.friederisiko.de.

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