Hasso-Plattner-Institut
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21.03.2011

Potsdam. Für Spieler des strategischen Brettspiels Go veranstalten Studenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) am 2. und 3. April ein offenes Turnier. Es ist das zweite seiner Art. Parallel findet am HPI die Deutsche Damen-Go-Meisterschaft 2011 statt. Zu der Veranstaltung haben sich Magnus Persson, ein schwedischer Computer-Go-Experte, sowie der koreanische Go-Spieler und -Trainer In-Seong Hwang angesagt. Der Koreaner wird die Partien kommentieren und der Schwede über das Thema Computer-Go und Spiel-Algorithmen referieren.

"Kein Computer hat bisher einen professionellen Go-Spieler schlagen können", erklären die Organisatoren und HPI-Bachelorstudenten Martin Büttner und Tobias Pfeiffer. Grund dafür seien die hohe Komplexität und die zahlreichen spielbaren Varianten. Das Spiel am Holzbrett ist für den Informatiker noch reizvoller als Computer-Go. "Mit nur vier Regeln kann man Go in relativ kurzer Zeit erlernen", betont Tobias Pfeiffer.

Go ist vor allem in China, Korea und Japan sehr beliebt und hat dort seinen Ursprung. Gespielt wird mit linsenförmigen weißen und schwarzen Steinen, die auf die Kreuze eines mit waagerechten und senkrechten Linien versehenen Holzbretts gesetzt werden. Ziel ist es, nicht den Gegner zu vernichten, sondern den größeren Teil des Spielfelds einzunehmen. Go wird von seinen Anhängern auch als Denksportart bezeichnet.

Zum offenen Go-Wettbewerb am HPI können sich Interessierte noch unter www.potsdamer-panda.de anmelden. Mitmachen können auch schwächere Spieler, denn durch "Vorgabesteine" werden unterschiedliche Spielstärken ausgeglichen. Auch wer nicht am Turnier teilnimmt, sondern das Spiel nur kennenlernen oder mehr über Computer-Go erfahren möchte, ist zu der Veranstaltung im Neubau des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam-Babelsberg eingeladen. Sie findet am Samstag, den 2. April, von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag, den 3. April, von 10 bis 18 Uhr statt.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT Systems Engineering" an – eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit circa 450 Studenten genutzt wird. Insgesamt 50 Professoren und Dozenten sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

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